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Wien, 19. Mai 2026 (aiz.info)

EU-weit herrscht Preisdruck auf den Rindfleischmärkten

Angebot im Jungstierbereich weiterhin hoch

Nachdem wesentliche Exportmärkte - vor allem die Türkei und Nordafrika - verstärkt brasilianische Ware ordern, sind die Preise wie in den vergangenen Wochen noch unter Druck. Aus heutiger Sicht kann man davon ausgehen, dass sich die Preisrückgänge nach den letzten Wochen etwas abflachen sollten.

In Deutschland herrscht nach wie vor eine differenzierte Entwicklung zwischen dem Süden und dem Norden. Im Norden von Deutschland stabilisiert sich der Rindfleischmarkt nach den massiven Preisrücknahmen der letzten Wochen, im Süden gibt es nach wie vor ein Überangebot, das am Markt platziert werden muss. Die Preise werden noch immer nach unten angepasst.

In Österreich ist das Angebot im Jungstierbereich aufgrund der fehlenden Schlachttage weiterhin hoch. Gleichzeitig gestaltet sich der Absatzmarkt weitgehend impulslos und deshalb müssen große Mengen im Export platziert werden, wo wir einerseits mit brasilianischer Ware aber auch mit EU-Ländern wie Deutschland und Polen konkurrieren müssen. Somit mussten die Preise abermals reduziert werden. Wir hoffen, dass sich die Märkte in den nächsten Wochen stabilisieren werden. 

Auch bei weiblichen Schlachtrindern ist das Angebot nach wie vor auf einem höheren Niveau als üblich. Somit herrscht auch hier ein leichter Druck und die Preise wurden leicht nach unten angepasst. 

Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche. 

Preiserwartungen für Woche 21/2026 (18.05. bis 24.05.2026)

Jungstier HK R2/3: ausgesetzt 
Kalbin HK R3: 5,73 Euro
Kuh HK R2/3: ausgesetzt 
Schlachtkälber HK R2/3: 8,75 Euro (Schluss)
1.666 Anschläge
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