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Wien, 11. September 2026 (aiz.info)

EU-Schweinemarkt: Zunehmendes Angebot und höhere Schlachtgewichte

In Österreich steigen die Schlachtmengen wöchentlich um 3 bis 4% - Stabile Notierung bei stagnierender Fleischnachfrage.

Das Angebot an Schlachtschweinen nimmt europaweit zu, auch die Schlachtgewichte steigen stetig. Entsprechend wird teilweise bereits von einem umfangreichen Angebot berichtet, dazu kommen eher ruhige Fleischgeschäfte. Während in weiten Teilen der EU dementsprechend stabile Preise gezahlt werden, sind die Stückzahlen in Südeuropa weiter knapp und die Preise ziehen an.

Deutschland - Das Angebot an schlachtreifen Schweinen nimmt seit Wochen zu, inzwischen wird aus einigen Regionen bereits wieder von etwas zu umfangreichen Mengen berichtet. Gleichzeitig bleibt der Fleischmarkt schwierig, die Schlachtunternehmen agieren vorsichtig. In einigen Regionen werden dementsprechend bereits Forderungen nach Preisabschlägen gestellt, in Teilen Süddeutschlands sind Schlachtschweine dagegen weiterhin knapp. Insgesamt wird der Markt als überwiegend ausgeglichen beschrieben.

In Spanien zog der Preis zuletzt nur noch geringfügig an, der Markt präsentiert sich etwas ausgeglichener. Auch die Schlachtgewichte deuten auf ein leicht zunehmendes Angebot hin, zuletzt gab es einen leichten Anstieg. Dennoch bleiben die Mengen überschaubar und die Landwirte versuchen, die festere Preisentwicklung beizubehalten. In den kommenden Wochen könnten der schwierige Export sowie das vergleichsweise hohe Preisniveau allerdings zu Druck führen.

In Italien stiegen die Preise zuletzt stetig, diese Entwicklung setzt sich weiter fort. Dabei macht sich insbesondere das kleine Angebot bemerkbar, auch die Impulse während der Urlaubszeit wirkten stützend. Nun nimmt die Nachfrage aber langsam ab und die niedrigeren Temperaturen ermöglichen ein schnelleres Wachstum der Tiere. Entsprechend gehen die meisten Marktteilnehmer davon aus, dass sich der Markt in den kommenden Wochen stabilisiert.

Ö Markt: Angebot steigt langsam

Wie im September üblich nimmt das Schweineangebot zu. Es kommen jetzt Woche für Woche um ca. 3 – 4 % mehr Schweine zur Schlachtung. Die Nachfrage auf dem Fleischmarkt stagniert um diese Jahreszeit eher. Zusammengefasst kann aber der Markt in Österreich als ausgeglichen beschrieben werden. Die Konsequenz daraus war eine unveränderte Notierung. 
Die nächsten Wochen werden für beiden Seiten etwas herausfordernder werden, da Druck am Fleischmarkt erhöht wird und die Angebotsmengen nicht drückend, aber höher auf der Landwirtschaftsseite ausfallen werden.

Mastschweine-Basispreis: EUR 1,64 (+/- 0,00)
Zuchten-Basispreis: EUR 0,84 (+/- 0,00) (Schluss)
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