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Wien, 28. Juli 2026 (aiz.info)

EU-Schlachtrindermarkt: Stabilisierung bei Stieren, anhaltender Druck auf Kühe

Während sich das Jungstierangebot in Österreich die Waage hält, sorgen Trockenheit, Futtermangel und schwache Exporte für fallende Kuhpreise.

Der Schlachtrindermarkt zeigt sich zweigeteilt. Bei Jungstieren wird von überwiegend stabilen Märkten berichtet, während bei Schlachtkühen weiterhin Markt- und Preisdruck gegeben ist. In Deutschland ist der Jungstierbereich durch überschaubare Angebotsmengen gekennzeichnet. Diese stehen einer ausgeglichenen Nachfrage gegenüber. Die Jungstierpreise sind dahingehend unverändert. Der Schlachtkuhmarkt ist aufgrund der stockenden Absatzsituation hingegen weiterhin unter Druck, die Kuhpreise geben wiederholt nach.

In Österreich hat sich der Markt im Jungstiersegment stabilisiert. Ein knapp durchschnittliches Angebot steht einer für die Jahreszeit üblichen Nachfrage gegenüber. Die Preisnotierung bei Jungstieren ist unverändert. In der Schlachtkuhvermarktung gestaltet sich die Marktlage weiterhin sehr schwierig. Trockenheits- bzw. Futtermangel-bedingt kommen seit Mitte Juli erhöhte Mengen zur Schlachtung. Gleichzeitig ist die Nachfrage deutlich ruhiger, vor allem im Export. Hier erschweren saisonal- und Urlaubs-bedingt reduzierte Zerlegeaktivitäten, das generell EU-weit höhere Schlachtkuh-Angebot, sowie die in den nächsten Wochen verringerten Exportkontingente in die Schweiz den Schlachtkuhabsatz. Die Kuhpreise sind rückläufig, vor allem schwächere, magere Qualitäten sind verstärkt unter Druck. Schlachtkalbinnen und Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche. 

Preiserwartungen für Woche 31/2026 (27.07. – 02.08.2026)

Jungstier HK R2/3 ausgesetzt 
Kalbin HK R3 € 5,78
Kuh HK R2/3 ausgesetzt 
Schlachtkälber HK R2/3 € 8,55 (Schluss)
1.691 Anschläge
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