EU-Schlachtrindermarkt: Gestörte Warenströme durch Iran-Krieg setzen Erzeugerpreise unter Druck
Deutliche Rückgänge bei Jungstieren - Übermengen und stockender Export verschärfen die Lage
Die Schlachtrindermärkte sind in vielen EU-Länder derzeit unter Druck. In Deutschland sind in der zweiten Woche hindurch die Preise besonders beim Jungstier erheblich rückläufig. Vor allem im Süden sind die Preisrücknahmen regional stärker als im Norden. Indirekt wirkten sich die Preisrücknahmen beim Jungstier auch auf Kalbinnen- und Kuhpreise aus.
Auch in Österreich ist der Jungstiermarkt anhaltend unter Druck. In der aktuellen Woche wirken auch nicht-vermarktete Mengen der Vorwoche zusätzlich marktbelastend. Diese schwierige Marktsituation wurde vor allem durch kräftige Preisrücknahmen in Polen ausgelöst. Der Grund dafür ist der anhaltende Krieg im Iran, welcher die Warenströme Richtung arabischen Raum und dem Iran zum Erliegen gebracht hat. Dadurch wird zusätzlich polnische Ware am europäischen Markt platziert, während der Export für österreichisches Rindfleisch aufgrund des vergleichbar hohen Preisniveaus wesentlich schwieriger wurde. Die Preise mussten entsprechend stark zurückgenommen werden. Wichtig ist es jetzt, dass keine zusätzlichen Mengen den Markt belasten und versucht wird, die aktuell aufgebauten Übermengen kontinuierlich zu vermarkten.
Auch bei Kalbinnen wurde die Notierung im Sog der sinkenden Jungstierpreise nach unten angepasst. Bei Schlachtkühen herrscht in der aktuellen Woche noch ein ausgeglichenes Marktverhältnis, wobei auch hier europaweit im Export die Lage zusehends schwieriger und angespannter wird. In Österreich notieren die Kuhpreise für die Woche stabil. Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
Preiserwartungen für Woche 14/2026 (30.03. – 05.04.2026)
Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R3 € 6,40
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 € 9,65 (Schluss)
Auch in Österreich ist der Jungstiermarkt anhaltend unter Druck. In der aktuellen Woche wirken auch nicht-vermarktete Mengen der Vorwoche zusätzlich marktbelastend. Diese schwierige Marktsituation wurde vor allem durch kräftige Preisrücknahmen in Polen ausgelöst. Der Grund dafür ist der anhaltende Krieg im Iran, welcher die Warenströme Richtung arabischen Raum und dem Iran zum Erliegen gebracht hat. Dadurch wird zusätzlich polnische Ware am europäischen Markt platziert, während der Export für österreichisches Rindfleisch aufgrund des vergleichbar hohen Preisniveaus wesentlich schwieriger wurde. Die Preise mussten entsprechend stark zurückgenommen werden. Wichtig ist es jetzt, dass keine zusätzlichen Mengen den Markt belasten und versucht wird, die aktuell aufgebauten Übermengen kontinuierlich zu vermarkten.
Auch bei Kalbinnen wurde die Notierung im Sog der sinkenden Jungstierpreise nach unten angepasst. Bei Schlachtkühen herrscht in der aktuellen Woche noch ein ausgeglichenes Marktverhältnis, wobei auch hier europaweit im Export die Lage zusehends schwieriger und angespannter wird. In Österreich notieren die Kuhpreise für die Woche stabil. Schlachtkälber notieren gleich zur Vorwoche.
Preiserwartungen für Woche 14/2026 (30.03. – 05.04.2026)
Jungstier HK R2/3 ausgesetzt
Kalbin HK R3 € 6,40
Kuh HK R2/3 ausgesetzt
Schlachtkälber HK R2/3 € 9,65 (Schluss)
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