EU-Gipfel: Land&Forst Betriebe warnen vor Kürzungen beim Agrarbudget
Kommender EU-Finanzrahmen sieht 20% weniger GAP-Mittel vor - Präsident Mylius pocht auf Planungssicherheit und Inflationsausgleich für Betriebe.
Die Land&Forst Betriebe Österreich begrüßen die Aussage von Bundeskanzler Christian Stocker im Rahmen des Europäischen Rates in Brüssel, bei der Landwirtschaft im künftigen EU-Budget nicht weiter zu kürzen. In den Verhandlungen zum Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) 2028-2034 braucht es ein klares Bekenntnis zu einer ausreichend finanzierten Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), die den Betrieben Planungssicherheit bietet und Europas Lebensmittelversorgung langfristig absichert.
„Wir unterstützen den Bundeskanzler und den Einsatz Österreichs, weitere Kürzungen zulasten der Landwirtschaft zu verhindern. Unsere Betriebe sichern die Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln, schaffen Arbeitsplätze und tragen Verantwortung für unsere Kulturlandschaft. Dafür brauchen sie eine verlässliche finanzielle Grundlage“, erklärt Konrad Mylius, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich.
Europas Versorgungssicherheit darf nicht zum Sparposten werden
Der vorliegende Budgetvorschlag für den Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 sieht bereits eine Reduktion der für die GAP gesicherten Mittel um rund 20 Prozent gegenüber der laufenden Budgetperiode 2021–2027 vor. Der zusätzliche Kaufkraftverlust durch die Inflation ist dabei noch nicht berücksichtigt.
Dabei war die gemeinsame Finanzierung der Landwirtschaft eine Grundsatzentscheidung der europäischen Einigung. Mit der Einführung der Gemeinsamen Agrarpolitik 1962 sollte ein starkes Agrarbudget Versorgungssicherheit, stabile Märkte, angemessene Einkommen und faire Wettbewerbsbedingungen sichern. Entsprechend hoch war ihr Stellenwert im europäischen Haushalt. Seither ist der Agraranteil deutlich gesunken – während die Anforderungen an die Betriebe steigen und geopolitische Konflikte eine verlässliche eigene Lebensmittelversorgung wichtiger denn je machen.
„Versorgungssicherheit war ein Gründungsauftrag der europäischen Einigung und muss heute wieder höchste Priorität haben. Wer eine starke eigene Landwirtschaft will, darf ihre finanzielle Grundlage nicht weiter schwächen“, betont Mylius. (Schluss)
„Wir unterstützen den Bundeskanzler und den Einsatz Österreichs, weitere Kürzungen zulasten der Landwirtschaft zu verhindern. Unsere Betriebe sichern die Versorgung mit hochwertigen Lebensmitteln, schaffen Arbeitsplätze und tragen Verantwortung für unsere Kulturlandschaft. Dafür brauchen sie eine verlässliche finanzielle Grundlage“, erklärt Konrad Mylius, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich.
Europas Versorgungssicherheit darf nicht zum Sparposten werden
Der vorliegende Budgetvorschlag für den Mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 sieht bereits eine Reduktion der für die GAP gesicherten Mittel um rund 20 Prozent gegenüber der laufenden Budgetperiode 2021–2027 vor. Der zusätzliche Kaufkraftverlust durch die Inflation ist dabei noch nicht berücksichtigt.
Dabei war die gemeinsame Finanzierung der Landwirtschaft eine Grundsatzentscheidung der europäischen Einigung. Mit der Einführung der Gemeinsamen Agrarpolitik 1962 sollte ein starkes Agrarbudget Versorgungssicherheit, stabile Märkte, angemessene Einkommen und faire Wettbewerbsbedingungen sichern. Entsprechend hoch war ihr Stellenwert im europäischen Haushalt. Seither ist der Agraranteil deutlich gesunken – während die Anforderungen an die Betriebe steigen und geopolitische Konflikte eine verlässliche eigene Lebensmittelversorgung wichtiger denn je machen.
„Versorgungssicherheit war ein Gründungsauftrag der europäischen Einigung und muss heute wieder höchste Priorität haben. Wer eine starke eigene Landwirtschaft will, darf ihre finanzielle Grundlage nicht weiter schwächen“, betont Mylius. (Schluss)
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