EU erwägt Importstopp von tierischen Produkten aus Brasilien
Fordert Nachweise zum Einsatz antimikrobieller Substanzen bei Nutztieren
Die EU erwägt einen Einfuhrstopp für zahlreiche tierische Produkte aus Brasilien ab September. Hintergrund seien EU-Vorschriften zur Einschränkung des Einsatzes von antimikrobiellen Substanzen bei Nutztieren, teilte die EU-Kommission am Dienstag mit.
Damit dürfe das südamerikanische Land unter anderem kein Rind- und Geflügelfleisch, keine Eier sowie keine lebenden Tiere mehr in die EU exportieren, berichtet die APA. Brasilien müsse nachweisen, dass die EU-Vorgaben zum Einsatz solcher Substanzen während der gesamten Lebenszeit der Tiere eingehalten würden. Sobald dies der Fall sei, werde die EU die Exporte wieder zulassen. Man stehe in engem Austausch mit den brasilianischen Behörden.
Die brasilianische Regierung erklärte kurz darauf, man werde alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Entscheidung der EU rückgängig zu machen. Für Mittwoch sei ein Treffen angesetzt, um sich das EU-Vorgehen erklären zu lassen. Der Importstopp erfolgt kurz nach dem vorläufigen Inkrafttreten des lange verhandelten Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur am 1. Mai. (Schluss)
Damit dürfe das südamerikanische Land unter anderem kein Rind- und Geflügelfleisch, keine Eier sowie keine lebenden Tiere mehr in die EU exportieren, berichtet die APA. Brasilien müsse nachweisen, dass die EU-Vorgaben zum Einsatz solcher Substanzen während der gesamten Lebenszeit der Tiere eingehalten würden. Sobald dies der Fall sei, werde die EU die Exporte wieder zulassen. Man stehe in engem Austausch mit den brasilianischen Behörden.
Die brasilianische Regierung erklärte kurz darauf, man werde alle notwendigen Schritte unternehmen, um die Entscheidung der EU rückgängig zu machen. Für Mittwoch sei ein Treffen angesetzt, um sich das EU-Vorgehen erklären zu lassen. Der Importstopp erfolgt kurz nach dem vorläufigen Inkrafttreten des lange verhandelten Freihandelsabkommens zwischen der EU und dem südamerikanischen Staatenbund Mercosur am 1. Mai. (Schluss)
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