Erstmals in der Steiermark Wolf zur Entnahme freigegeben
LK Steiermark-Präsident Steinegger: Ermutigendes Signal für Bauern
Seit Mai wurde in der Steiermark im Gebiet Gumpeneck (Gemeinde Sölk) immer wieder ein Wolf nachgewiesen. Seit Juni kam es wiederholt zu nachweislichen Rissen von Nutztieren und über zehn Schafe wurden nachweislich bei mindestens drei Gelegenheiten vom Wolf getötet, obwohl man von einer noch höheren Dunkelziffer ausgehen muss. Herdenschutzmaßnahmen, die der Viehhalter umgesetzt hat, haben zu keiner Besserung der Situation geführt. Die Sachverständigen der nunmehr seit der Reform des Jagdgesetzes und des Naturschutzgesetz bei der letzten Landtagssitzung zuständigen Abteilung für Land- und Forstwirtschaft haben daher den Status als Schadwolf gemäß der steirischen Wolfsverordnung festgestellt. Das bedeutet, dass dieser Wolf nun für vier Wochen (bis 28.07. 0:00) in einem Radius von 10 Kilometer rund um den letzten Vorfall bejagt werden darf. Die Jagdausübungsberechtigten in den betroffenen Revieren wurden bereits informiert.
Landesrätin Simone Schmiedtbauer: Dass jetzt der erste Wolf in der Steiermark zum Abschuss freigegeben wurde unterstreicht, dass unsere vielen Schritte hin zu einem praxistauglicheren Prädatorenmanagement im Sinne der heimischen Alm- und Weidewirtschaft Wirkung zeigen. Ich bin froh, dass der betroffene Viehhalter jetzt nicht mehr hilflos zusehen muss, wie seine Herde wiederholt überfallen und Schafe gerissen werden. Dass jetzt erstmals eine Abschussfreigabe vorliegt ändert aber nichts an unseren Plänen, eine neue, noch bessere Wolfsverordnung auf den Weg zu bringen. Das ist auch notwendig – immerhin sind zwischen dem erstmaligen Erlass der aktuellen Wolfsverordnung und der ersten Abschussfreigabe über zwei Jahre vergangen.“
Steirisches Prädatoren-Management funktioniert
„Die Freigabe zur Entnahme des Schadwolfs ist ein konsequenter Schritt und ein ermutigendes Signal für die heimischen Almbauern und Tierhalter. Wer trotz Herdenschutz wiederholt Nutztiere – im konkreten Fall Schafe – verliert, braucht wirksame Lösungen. Durch die mögliche Entnahme des Schadwolfs kann weiteres Tierleid auf den Almen und Schaden für die Almbauern verhindert werden“, betont Landwirtschaftskammer Steiermark-Präsident Andreas Steinegger.
„Der aktuelle Fall zeigt, dass das Prädatorenmanagement in der Steiermark funktioniert und die Entnahme von Schadwölfen nach objektiven Kriterien erfolgt“, betont Steinegger. Und weiter: „Die Entnahmemöglichkeit von Schadwölfen in der Steiermark wurde mit vereinten Kräften und vielen wichtigen Schritten auf die Beine gestellt. Besonders danke ich Frau Landesrätin Simone Schmiedtbauer – sie hat in Brüssel den Stein ins Rollen und die steirische Wolfsverordnung auf den Weg gebracht.“
Steinegger begrüßt zudem, den Vorschlag von Landesrätin Simone Schmiedtbauer eine „noch bessere“ Wolfsverordnung auf dem Weg zu bringen, die den herabgesetzten Schutzstatus des Wolfs auf EU-Ebene berücksichtigt. „Die Alm- und Weidewirtschaft ist unverzichtbar für die Pflege unserer Kulturlandschaft und darf durch Problemwölfe nicht weiter unter Druck geraten“, betont der Kammerpräsident. (Schluss)
Landesrätin Simone Schmiedtbauer: Dass jetzt der erste Wolf in der Steiermark zum Abschuss freigegeben wurde unterstreicht, dass unsere vielen Schritte hin zu einem praxistauglicheren Prädatorenmanagement im Sinne der heimischen Alm- und Weidewirtschaft Wirkung zeigen. Ich bin froh, dass der betroffene Viehhalter jetzt nicht mehr hilflos zusehen muss, wie seine Herde wiederholt überfallen und Schafe gerissen werden. Dass jetzt erstmals eine Abschussfreigabe vorliegt ändert aber nichts an unseren Plänen, eine neue, noch bessere Wolfsverordnung auf den Weg zu bringen. Das ist auch notwendig – immerhin sind zwischen dem erstmaligen Erlass der aktuellen Wolfsverordnung und der ersten Abschussfreigabe über zwei Jahre vergangen.“
Steirisches Prädatoren-Management funktioniert
„Die Freigabe zur Entnahme des Schadwolfs ist ein konsequenter Schritt und ein ermutigendes Signal für die heimischen Almbauern und Tierhalter. Wer trotz Herdenschutz wiederholt Nutztiere – im konkreten Fall Schafe – verliert, braucht wirksame Lösungen. Durch die mögliche Entnahme des Schadwolfs kann weiteres Tierleid auf den Almen und Schaden für die Almbauern verhindert werden“, betont Landwirtschaftskammer Steiermark-Präsident Andreas Steinegger.
„Der aktuelle Fall zeigt, dass das Prädatorenmanagement in der Steiermark funktioniert und die Entnahme von Schadwölfen nach objektiven Kriterien erfolgt“, betont Steinegger. Und weiter: „Die Entnahmemöglichkeit von Schadwölfen in der Steiermark wurde mit vereinten Kräften und vielen wichtigen Schritten auf die Beine gestellt. Besonders danke ich Frau Landesrätin Simone Schmiedtbauer – sie hat in Brüssel den Stein ins Rollen und die steirische Wolfsverordnung auf den Weg gebracht.“
Steinegger begrüßt zudem, den Vorschlag von Landesrätin Simone Schmiedtbauer eine „noch bessere“ Wolfsverordnung auf dem Weg zu bringen, die den herabgesetzten Schutzstatus des Wolfs auf EU-Ebene berücksichtigt. „Die Alm- und Weidewirtschaft ist unverzichtbar für die Pflege unserer Kulturlandschaft und darf durch Problemwölfe nicht weiter unter Druck geraten“, betont der Kammerpräsident. (Schluss)
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