Zum Content springen
Neue Suche

Absender

Empfänger

Innsbruck, 5. Oktober 2026 (aiz.info)

Einzelfall darf Vertrauen in Tirols bäuerliche Tierhaltung nicht erschüttern

LK-Tirol Präsident Josef Hechenberger zeigt sich betroffen über den Vorfall im Bezirk Schwaz

Der bekannt gewordene Fall eines landwirtschaftlichen Betriebs im Bezirk Schwaz sorgt für Betroffenheit. Für die Landwirtschaftskammer Tirol ist klar: Die festgestellten Zustände entsprechen nicht den Anforderungen an eine verantwortungsvolle Tierhaltung und sind nicht akzeptabel.

"Dieser Vorfall macht mich persönlich sehr betroffen. Tirols Bäuerinnen und Bauern tragen jeden Tag Verantwortung für ihre Tiere und nehmen diese Verantwortung sehr ernst. Das Tierwohl steht auf unseren Betrieben an erster Stelle", betont LK-Tirol Präsident Josef Hechenberger.

Gleichzeitig betont Hechenberger, dass der vorliegende Fall keine Rückschlüsse auf die Tiroler Landwirtschaft insgesamt zulässt: "Der vorliegende Fall ist klar zu benennen und aufzuarbeiten. Gleichzeitig wäre es falsch, daraus Rückschlüsse auf die Tiroler Landwirtschaft insgesamt zu ziehen."

Die Landwirtschaftskammer Tirol weist darauf hin, dass Bauernfamilien bei persönlichen, familiären oder betrieblichen Herausforderungen auf ein breites Beratungs- und Unterstützungsangebot in der LK Tirol zurückgreifen können. "Hilfe anzunehmen ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Verantwortung - für die Familie, den Betrieb und vor allem für die Tiere", so Hechenberger.

Die Landwirtschaftskammer Tirol hält fest: Der vorliegende Fall darf nicht den Blick auf die vielen bäuerlichen Familien verstellen, die täglich Verantwortung für ihre Tiere übernehmen und sich an hohen Standards in der Tierhaltung orientieren. (Schluss)
1.609 Anschläge
  • Empfehlen
  • Drucken
  • PDF downloaden
  • RTF downloaden