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Eisenstadt, 18. September 2026 (aiz.info)

Burgenland: 300.000 Euro Unterstützung beim Futtermittelzukauf

Land legt nach historischer Trockenheit eigene Sonderrichtlinie auf: Tierhaltende Betriebe erhalten bis zu 5.000 Euro nicht rückzahlbaren Zuschuss für Winterfutter.

Die Dürre hat in der burgenländischen Landwirtschaft massive Schäden von geschätzten 65 Millionen Euro verursacht. Da der Niederschlag seit dem Frühjahr gebietsweise um mehr als 70 Prozent unter dem langjährigen Schnitt lag, stehen vor allem Veredelungs- und Rinderbetriebe vor akuten Problemen bei der Grundfutterversorgung für den kommenden Winter. Um Tierbestände nicht abstocken zu müssen, hat das Land Burgenland nun eine eigene Sonderrichtlinie für Ersatzfuttermittel beschlossen, wie Agrarreferentin Anja Haider-Wallner bekanntgab. 

Insgesamt stellt das Land dafür 300.000 Euro zur Verfügung. Gefördert wird der Zukauf von Raufutter, Silomais, Grassilage, Trockenschnitten sowie Körnermais und Futtergetreide, der zwischen dem 1. Juli 2026 und dem 31. März 2027 getätigt wird. Der nicht rückzahlbare Zuschuss beträgt – gestaffelt nach Tieranzahl – maximal 5.000 Euro je Betrieb mit Sitz und Tierhaltung im Burgenland. 

Die Anträge können voraussichtlich ab Mitte Oktober online über das Land Burgenland oder auf dem Postweg eingereicht werden; entsprechende Rechnungsbelege sind vorzulegen. Die administrative Abwicklung übernimmt das Agrarreferat der Landesregierung. Bereits im August hatte das Land rasche Ausnahmebewilligungen für Bio-Betriebe ermöglicht, um im Notfall auf konventionelle Futtermittel zurückgreifen zu können. (Schluss)
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