Berlakovich als Vizepräsident des EU-Bauernverbands COPA wiedergewählt
Italiener Giansanti bleibt Verbandspräsident - Moosbrugger gratuliert Berlakovich
Nikolaus Berlakovich, ehemaliger Landwirtschaftsminister und amtierender Präsident der Landwirtschaftskammer (LK) Burgenland, ist heute in Brüssel als Vizepräsident des EU-Bauernverbands COPA wiedergewählt worden. Berlakovich vertritt die heimische Land- und Forstwirtschaft beziehungsweise die LK Österreich in dieser zentralen bäuerlichen Interessenvertretung Europas bereits seit 2020. Seit 2022 hat er außerdem die Funktion des Vizepräsidenten inne.
COPA-Präsident bleibt der Italiener Massimiliano Giansanti, der dieses Amt ebenso seit 2022 bekleidet. Neben Berlakovich als Vizepräsidenten wiedergewählt wurden auch der Däne Søren Søndergard, der Franzose Franck Sander, der Spanier Pedro Barato, der Tscheche Jan Doležal und der Ire Francie Gorman. Bei der COPA-Präsidiumssitzung standen neben der Wahl auch inhaltliche Schwerpunkte für die kommende Zeit im Fokus.
In Zeiten zentraler europäischer Weichenstellungen bedeutendes Amt
LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger gratuliert Berlakovich zu seiner Wiederwahl: „Dass sich Berlakovich in dieser für Österreichs Land- und Forstwirtschaft zentralen Organisation in Brüssel viel Anerkennung erworben hat und als Vizepräsident wiedergewählt worden ist, hat in dieser Phase zentraler europäischer Weichenstellungen große Bedeutung. Mit seinen umfangreichen Erfahrungen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene, seiner Fachkompetenz und seinem breiten Netzwerk in Europa trägt er entscheidend dazu bei, die Anliegen der österreichischen Bäuerinnen und Bauern an wichtigen europäischen Schalthebeln zu verankern. Wir gratulieren Berlakovich zu seiner Wiederwahl und wünschen dem gesamten COPA-Präsidium viel Erfolg bei der Umsetzung seiner Pläne.“
Ernährungssicherung gleich priorisieren wie Verteidigung und Energie
Das bisherige und wiedergewählt COPA-Präsidium betonte in seinem Wahlprogramm: „Unsere Priorität muss es weiterhin sein, die Landwirtschaft in den Mittelpunkt der europäischen Agenda zu rücken. Es muss gewährleistet werden, dass die Ernährungssicherung als strategische Kernaufgabe für Europa anerkannt wird – auf derselben Ebene wie Verteidigung und Energie. Gleichzeitig erfordert die Bewältigung der wachsenden Herausforderungen durch den Klimawandel und geopolitische Unsicherheiten wirksame Instrumente des Risikomanagements. Auch Investitionen sind gefordert, um die langfristige Widerstandsfähigkeit und die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit des Agrarsektors zu stärken.“
Für die kommende Mandatsperiode will das COPA-Präsidium seine Arbeit daher auf zentrale Prioritäten konzentrieren. Dazu zählen eine starke, inflationsangepasste gemeinsame EU-Agrarpolitik, Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität der EU-Landwirtschaft, eine kohärente und faire Handelspolitik, welche die EU-Standards berücksichtigt, und eine für die Landwirtinnen und Landwirte wirtschaftlich tragfähige Ausgestaltung der Umweltgesetzgebung. „Die Landwirtschaft ist Teil der Lösung für den Klimawandel, für Biodiversitätsschutz und eine nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen. Aber Umweltziele müssen mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit, technologischer Neutralität und praktikablen Lösungen einhergehen“, heißt es in dem Schreiben von COPA-Präsident und seinen sechs Vizepräsidenten.
Berlakovich punktet mit internationaler Erfahrung, Fachkompetenz und Netzwerk
Nikolaus Berlakovich fungiert – neben seiner Funktion als COPA-Vizepräsident – seit 2018 als Präsident der LK Burgenland. Der Burgenländer und praktizierende Ackerbauer war nach seinem Studium an der Universität für Bodenkultur (BOKU) auch unter anderem Landtagsabgeordneter (1991 bis 2005), Agrar- und Umwelt-Landesrat (2005 bis 2008), Landwirtschafts- und Umweltminister (2008 bis 2013) und ÖVP-Nationalratsabgeordneter (2013 bis 2024). Umfangreiche internationale Erfahrungen konnte er etwa bei europäischen Agrar- und Umweltministerräten, als Vorsitzender der OECD-Agrarministertagung 2010, bei Konferenzen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und Weltklimakonferenzen sammeln.
COPA vertritt Anliegen von Millionen Bäuerinnen und Bauern
COPA steht für „Comité des organisations professionelles agricoles", was übersetzt "Ausschuss der berufsständischen landwirtschaftlichen Organisationen" bedeutet. In Brüssel und der Agrarszene ist die Organisation aber primär als Europäischer Bauernverband bekannt. Dieser vertritt seit 1958 die Interessen von mehreren Millionen Bäuerinnen und Bauern beziehungsweise ihrer nationalen Verbände in der EU. Zur COPA gehören 60 Mitgliedsorganisationen aus allen EU-Ländern. Zusätzlich wird der Verband durch 36 Partnerorganisationen aus anderen europäischen Ländern wie Island, Norwegen, der Schweiz und der Türkei unterstützt. (Schluss)
COPA-Präsident bleibt der Italiener Massimiliano Giansanti, der dieses Amt ebenso seit 2022 bekleidet. Neben Berlakovich als Vizepräsidenten wiedergewählt wurden auch der Däne Søren Søndergard, der Franzose Franck Sander, der Spanier Pedro Barato, der Tscheche Jan Doležal und der Ire Francie Gorman. Bei der COPA-Präsidiumssitzung standen neben der Wahl auch inhaltliche Schwerpunkte für die kommende Zeit im Fokus.
In Zeiten zentraler europäischer Weichenstellungen bedeutendes Amt
LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger gratuliert Berlakovich zu seiner Wiederwahl: „Dass sich Berlakovich in dieser für Österreichs Land- und Forstwirtschaft zentralen Organisation in Brüssel viel Anerkennung erworben hat und als Vizepräsident wiedergewählt worden ist, hat in dieser Phase zentraler europäischer Weichenstellungen große Bedeutung. Mit seinen umfangreichen Erfahrungen auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene, seiner Fachkompetenz und seinem breiten Netzwerk in Europa trägt er entscheidend dazu bei, die Anliegen der österreichischen Bäuerinnen und Bauern an wichtigen europäischen Schalthebeln zu verankern. Wir gratulieren Berlakovich zu seiner Wiederwahl und wünschen dem gesamten COPA-Präsidium viel Erfolg bei der Umsetzung seiner Pläne.“
Ernährungssicherung gleich priorisieren wie Verteidigung und Energie
Das bisherige und wiedergewählt COPA-Präsidium betonte in seinem Wahlprogramm: „Unsere Priorität muss es weiterhin sein, die Landwirtschaft in den Mittelpunkt der europäischen Agenda zu rücken. Es muss gewährleistet werden, dass die Ernährungssicherung als strategische Kernaufgabe für Europa anerkannt wird – auf derselben Ebene wie Verteidigung und Energie. Gleichzeitig erfordert die Bewältigung der wachsenden Herausforderungen durch den Klimawandel und geopolitische Unsicherheiten wirksame Instrumente des Risikomanagements. Auch Investitionen sind gefordert, um die langfristige Widerstandsfähigkeit und die strukturelle Wettbewerbsfähigkeit des Agrarsektors zu stärken.“
Für die kommende Mandatsperiode will das COPA-Präsidium seine Arbeit daher auf zentrale Prioritäten konzentrieren. Dazu zählen eine starke, inflationsangepasste gemeinsame EU-Agrarpolitik, Wettbewerbsfähigkeit und Profitabilität der EU-Landwirtschaft, eine kohärente und faire Handelspolitik, welche die EU-Standards berücksichtigt, und eine für die Landwirtinnen und Landwirte wirtschaftlich tragfähige Ausgestaltung der Umweltgesetzgebung. „Die Landwirtschaft ist Teil der Lösung für den Klimawandel, für Biodiversitätsschutz und eine nachhaltige Bewirtschaftung natürlicher Ressourcen. Aber Umweltziele müssen mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit, technologischer Neutralität und praktikablen Lösungen einhergehen“, heißt es in dem Schreiben von COPA-Präsident und seinen sechs Vizepräsidenten.
Berlakovich punktet mit internationaler Erfahrung, Fachkompetenz und Netzwerk
Nikolaus Berlakovich fungiert – neben seiner Funktion als COPA-Vizepräsident – seit 2018 als Präsident der LK Burgenland. Der Burgenländer und praktizierende Ackerbauer war nach seinem Studium an der Universität für Bodenkultur (BOKU) auch unter anderem Landtagsabgeordneter (1991 bis 2005), Agrar- und Umwelt-Landesrat (2005 bis 2008), Landwirtschafts- und Umweltminister (2008 bis 2013) und ÖVP-Nationalratsabgeordneter (2013 bis 2024). Umfangreiche internationale Erfahrungen konnte er etwa bei europäischen Agrar- und Umweltministerräten, als Vorsitzender der OECD-Agrarministertagung 2010, bei Konferenzen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) und Weltklimakonferenzen sammeln.
COPA vertritt Anliegen von Millionen Bäuerinnen und Bauern
COPA steht für „Comité des organisations professionelles agricoles", was übersetzt "Ausschuss der berufsständischen landwirtschaftlichen Organisationen" bedeutet. In Brüssel und der Agrarszene ist die Organisation aber primär als Europäischer Bauernverband bekannt. Dieser vertritt seit 1958 die Interessen von mehreren Millionen Bäuerinnen und Bauern beziehungsweise ihrer nationalen Verbände in der EU. Zur COPA gehören 60 Mitgliedsorganisationen aus allen EU-Ländern. Zusätzlich wird der Verband durch 36 Partnerorganisationen aus anderen europäischen Ländern wie Island, Norwegen, der Schweiz und der Türkei unterstützt. (Schluss)
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