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Wien, 11. September 2026 (aiz.info)

Bauernbund trauert um Prof. Paul Gruber

Strasser: "Paul Gruber hat den Agrarjournalismus und den Bauernbund über Jahrzehnte geprägt."

Der Österreichische Bauernbund trauert um Prof. Ing. Paul Gruber. Der langjährige Chefredakteur des „Österreichischen Bauernbündlers“, der heutigen BauernZeitung, ist am 6. September 2026 im 89. Lebensjahr verstorben. Über Jahrzehnte war er eine der prägenden Persönlichkeiten des österreichischen Agrarjournalismus und dem Bauernbund eng verbunden.

„Paul Gruber hat den Agrarjournalismus und den Bauernbund über Jahrzehnte geprägt. Er kannte die Landwirtschaft, ihre Menschen und ihre Anliegen wie kaum ein anderer und verstand es, komplexe Entwicklungen verständlich und mit großer Sachkenntnis zu vermitteln. Seine Arbeit war von tiefer Verbundenheit mit unseren Bäuerinnen und Bauern getragen. Dafür gebühren ihm unser höchster Respekt und unsere tiefe Wertschätzung“, betont Bauernbund-Präsident Georg Strasser.

„Mit Paul Gruber verlieren wir einen großen Journalisten und einen großen Niederösterreicher! Er sprach die Sprache der Menschen und verstand die Anliegen unserer bäuerlichen Familienbetriebe in Wort und Bild zu bringen“, so NÖ Bauernbundobmann LH-Stv. Stephan Pernkopf.

Eine prägende Stimme des Agrarjournalismus

Grubers journalistische Tätigkeit beim „Österreichischen Bauernbündler“ begann 1966. 1967 wechselte er zum Niederösterreichischen Bauernbund, 1982 übernahm er die Chefredaktion der Wochenzeitung und führte sie bis 2002. Von 1989 bis 2002 stand er zudem dem Verband der Agrarjournalisten und -publizisten in Österreich (VAÖ) als Präsident vor.

Auch dem Francisco Josephinum war Gruber über Jahrzehnte eng verbunden. Von 1980 bis 1998 war er Obmann des Absolventenverbandes, nach seiner aktiven Zeit wurde er zum Ehrenobmann ernannt.

52 Jahre für den Bauernbundkalender

Eine außergewöhnliche Verbindung hatte Gruber zum Bauernbundkalender des Niederösterreichischen Bauernbundes. Bereits 1970 übernahm er dessen Schriftleitung und betreute ihn 52 Jahre lang. In dieser Zeit begleitete er sechs Bauernbundobmänner und vier Direktoren. Der Bauernbundkalender des Niederösterreichischen Bauernbundes wurde damit auch zu einem Zeitzeugnis von mehr als einem halben Jahrhundert Landwirtschaft und Bauernbundgeschichte.

„Paul Gruber hat ein beeindruckendes Lebenswerk hinterlassen. Vor allem aber werden wir ihn als loyalen, besonnenen und ideenreichen Menschen in Erinnerung behalten, der dem Bauernbund und der bäuerlichen Landwirtschaft über Jahrzehnte hinweg eng verbunden war. Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die ihm nahestanden. Wir werden Paul Gruber ein ehrendes Andenken bewahren“, so Strasser abschließend.

Letzte Verabschiedung

Die Verabschiedung von Prof. Paul Gruber findet am Mittwoch, den 23. September 2026, um 11 Uhr auf dem Friedhof Laxenburg statt. (Schluss) APA OTS 2026-09-11/10:38
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