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Linz, 6. Juli 2026 (aiz.info)

1.111 neue Fachkräfte: OÖ Landwirtschaftsschulen liefern gefragten Nachwuchs

Bestens ausgebildete Facharbeiterinnen und Facharbeiter starten ins Berufsleben

Nach drei Jahren Ausbildung ist für 1.111 Absolventinnen und Absolventen der 15 landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen Oberösterreichs Erntezeit: Sie starten als bestens ausgebildete Facharbeiterinnen und Facharbeiter ins Berufsleben – und treffen auf einen Arbeitsmarkt, der händeringend nach qualifizierten Kräften sucht.

„Für unsere Absolventinnen und Absolventen stehen alle Türen offen. Ob in der Land- und Forstwirtschaft, in der Pflege oder in der Wirtschaft – die Nachfrage nach ihren Qualifikationen ist groß. Viele wechseln direkt von der Schulbank in den Beruf. Gleichzeitig übernehmen zahlreiche junge Menschen die elterlichen Höfe und bringen frische Ideen, Innovationen und modernes Unternehmertum in die heimische Land- und Forstwirtschaft. Sie sind damit ein wichtiger Garant für die Zukunft unserer bäuerlichen Familienbetriebe und des ländlichen Raums“, betont Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger.

An den 15 Standorten des landwirtschaftlichen Schulwesens wurden heuer insgesamt 1.111 Schülerinnen und Schüler der Facharbeiter verliehen. Sie haben entweder im klassischen Bildungsweg, drei Jahre die Schulbank gedrückt, oder im 2. Bildungsweg die Abendschule besucht. 

Großes Interesse an Landwirtschaftsschulen hält an

Nicht nur die Zahl der Absolventinnen und Absolventen ist erfreulich – auch das Interesse an einer Ausbildung im agrarischen Schulwesen bleibt ungebrochen. Die anhaltend hohe Nachfrage nach Ausbildungsplätzen zeigt, dass viele junge Menschen ihre Zukunft nach wie vor in der Land- und Forstwirtschaft sehen. Im vergangenen Schuljahr besuchten mehr als 3.300 Schülerinnen und Schüler eine der 15 oberösterreichischen landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen. Die Anmeldungen für das kommende Schuljahr lassen erneut steigende Schülerzahlen erwarten. 

„Unsere Schulen verbinden fundiertes Fachwissen mit viel Praxis und bereiten junge Menschen optimal auf die Anforderungen der Arbeitswelt vor. Mit vier modernen Ausbildungsschwerpunkten und zusätzlichen Qualifikationen – etwa in der Pflege, die bereits an acht Standorten angeboten wird – entwickeln wir unser Bildungsangebot laufend weiter und schaffen attraktive Zukunftsperspektiven“, resümiert Agrar-Landesrätin Michaela Langer-Weninger. (Schluss)
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