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11.04.2019

Gertraud Grabmann als Bundesobfrau von Bio Austria wiedergewählt

Resolution mit Forderungen zur GAP-Reform an Plank überreicht

Linz, 11. April 2019 (aiz.info). - Gertraud Grabmann wurde von der Delegiertenversammlung als Obfrau des Bundesverbandes Bio Austria wiedergewählt. Grabmann erhielt 98% der Delegiertenstimmen und wird somit die Geschicke des Verbandes für vier weitere Jahre gemeinsam mit einem zwölfköpfigen Vorstandsteam leiten. Die Oberösterreicherin, die gemeinsam mit ihrer Familie im Innviertel einen Biobauernhof bewirtschaftet, war im Jahr 2015 erstmals zur Obfrau von Bio Austria gewählt worden.

Weitere Personen, die in den Bundesvorstand gewählt wurden, sind: Otto Gasselich (Landesobmann Niederösterreich/Wien), Thomas Gschier (Landesobmann Bio Ernte Steiermark), Sebastian Herzog (Landesobmann Salzburg), Johann Kreschischnig (Landesobmann Kärnten), Christina Ritter (Landesobfrau Tirol), Franz Waldenberger (Landesobmann Oberösterreich), Christine Hahnekamp (Vertreterin Landesverband Burgenland), Walter Klingenbrunner (Vertreter Landesverband Niederösterreich/Wien), Kasper Kohler (Vertreter Landesverband Vorarlberg), Martin Kappel (Vertreter Bio Austria Next Generation - BANG), Helga Bernold (Vertreterin Demeter), Georg Gerharter (Vertreter der Netzwerkverbände).

Kürzungen mit nationalen Mitteln ausgleichen

Darüber hinaus wurde eine Resolution mit Forderungen von Bio Austria zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) in Österreich, die zuvor von der Delegiertenversammlung verabschiedet wurde, an Josef Plank, Generalsekretär im Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT), überreicht. Plank war in Vertretung von Bundesministerin Elisabeth Köstinger gekommen.

Die Resolution enthält unter anderem die Forderung nach einer Aufrechterhaltung der Geldmittel für die Landwirtschaft im bisher bestehenden Ausmaß, was im Falle der bereits von der EU-Kommission angekündigten Kürzung der Mittel auf EU-Ebene durch einen Ausgleich aus nationalen Mitteln sicherzustellen sei. Zudem wird eine Verdoppelung des Mitteleinsatzes für die Abgeltung der Leistungen der österreichischen Bäuerinnen und Bauern für die Gesellschaft im Bereich von Umwelt-, Klima- und Tierwohl gefordert. Desweiteren treten die Biobauern dafür ein, dass sich die Biolandwirtschaft entsprechend ihrer wachsenden Bedeutung - bereits 25% der landwirtschaftlichen Nutzfläche und 22% der Betriebe werden in Österreich biologisch bewirtschaftet - im GAP-Strategieplan Österreichs wiederfindet.

LK-Präsident Moosbrugger gratuliert Grabmann

Josef Moosbrugger, Präsident der Landwirtschaftskammer (LK) Österreich, gratulierte Grabmann zur Wiederwahl und sieht der weiteren Zusammenarbeit zuversichtlich entgegen. "Um auch in Zukunft den berechtigten Anliegen der Biobauern Gehör zu verschaffen, gilt es, gemeinsam Lösungsvorschläge für die großen Herausforderungen der kommenden Zeit zu finden. So sind die Revision der EU-Bio-Verordnung sowie die starke Verankerung der heimischen Biolebensmittel in der Gemeinschaftsverpflegung und in der Gastronomie nur zwei der Bereiche, in denen eine Zusammenarbeit zwischen der Landwirtschaftskammer Österreich und Bio Austria den österreichischen Bäuerinnen und Bauern, aber auch den Konsumenten nützt", verdeutlichte Moosbrugger. (Schluss)

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