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22.11.2019

Schweinefleisch-Exporte der EU weiterhin im Plus

Lieferungen nach China um 55% gesteigert

Brüssel, 22. November 2019 (aiz.info). - Die Exporte von Schweinefleischprodukten aus der EU stiegen von Jänner bis September 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16% auf 3,37 Mio. t Karkassengewicht. Dies geht aus aktuellen Zahlen der EU-Kommission hervor. China blieb mit einem Anteil von 46% der weitaus größte Abnehmer der EU und erwies sich auch als Exportmotor: Die Lieferungen in die Volksrepublik konnten immerhin um knapp 55% auf rund 1,55 Mio. t gesteigert werden. Der Hauptgrund für diesen deutlichen Zuwachs ist bekanntlich die Afrikanische Schweinepest (ASP), welche die chinesische Schweineproduktion stark dezimiert und damit den Importbedarf des Landes immens erhöht hat. China ist mit einem Weltmarktanteil von 46% nicht nur der größte Produzent von Schweinefleisch, sondern mit einem Anteil von rund 40% auch der weitaus größte Importeur dieses Produkts.

Japan war von Jänner bis September 2019 der zweitgrößte Käufer von EU-Schweinefleisch, die Lieferungen dorthin nahmen um knapp 7% auf rund 365.000 t zu. Dem gegenüber verringerten sich die Ausfuhren nach Südkorea um 15% auf 208.000 t und jene Richtung Philippinen um 9% auf 198.000 t. Rückläufig waren auch die Exporte nach Hongkong, sie schrumpften um 16% auf 150.000 t. Den stärksten Rückgang bei den Top-Ten-Abnehmern wiesen die Lieferungen in die USA auf, hier ergab sich eine Abnahme um 19% auf 106.000 t. Eine positive Entwicklung verzeichneten laut EU-Kommission die Ausfuhren nach Australien mit einer Zunahme um 24% auf 87.000 t. Noch stärker, nämlich um 28% auf 75.000 t, legten die Exporte nach Vietnam zu. (Schluss) kam

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