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12.05.2022

Land OÖ und Landwirtschaftskammer verstärken Gewässerschutz in neuem ÖPUL

Trinkwasser ist wichtigstes Lebensmittel - Land und Kammer bieten zahlreiche Services

Wien, 12. Mai 2022 (aiz.info). - Das Land Oberösterreich und die Landwirtschaftskammer verstärken in gemeinsamen Anstrengungen die Schutzmaßnahmen für Gewässer im neuen Agrar-Umweltprogramm ÖPUL. Dies gaben die Landesräte Stefan Kaineder und Michaela Langer-Weninger sowie Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Waldenberger am Mittwoch in einem Pressegespräch bekannt. Oberösterreich sei dank 1.100 mm Jahresniederschlag eines der wasserreichsten Länder Europas und Wasser sei das wichtigste Lebensmittel. Gemeinsam unterstützt man die Arbeit der Boden.Wasser.Schutz.Beratung (BWSB) für das Trinkwasser. Zusätzlich zu österreichweiten Gewässerschutzmaßnahmen im ÖPUL gibt es in Oberösterreich die Strategie "GRUNDWasser 2030". Ab 2023 startet zudem die neue Periode der Gemeinsamen Agrarpolitik GAP 2023 mit verstärkten Gewässerschutz-Maßnahmen.

Zur Erhaltung der Trinkwasserqualität werden Maßnahmen gesetzt, wie regelmäßige Wasseruntersuchungen in der öffentlichen Wasserversorgung und bei Hausbrunnen, Boden- und Gewässerschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft mit einem schonenden Pflanzenschutz, und es können an der Schnittstelle Landwirtschaft und Boden- beziehungsweise Wasserschutz kostenlose Beratungsangebote der Boden.Wasser.Schutz.Beratung genutzt werden. Diese würden in der Bauernschaft sehr gut angenommen. Zudem soll der Bodenabtrag verringert werden. Weiters wird das neue Grundwasserprogramm Vorbeugender Grundwasserschutz Acker lanciert und kommt ein landesspezifisches Top-up zum neuen ÖPUL.

Um den Bäuerinnen und Bauern die Aufzeichnungsarbeit und Planungen zu erleichtern, gibt es Werkzeuge wie den LK-Düngerrechner und den "DüPlan" oder den Pflanzenschutz-Warndienst.

Eine ausführliche Information - auch mit Links zu den diversen Services - steht unten zum Download bereit. (Schluss)

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