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21.01.2020

Kasachstan: Exportstopp für gesamtes Hornvieh

Spekulative Preissteigerungen am Binnenmarkt ausgelöst

Nursultan, 21. Jänner 2020 (aiz.info). - Kasachstan hat das Verbot für die Exporte von Lebendvieh ausgeweitet. Ab sofort gilt die vorübergehende Maßnahme für die gesamten Hornviehbestände. Das sieht eine Korrektur der im Oktober 2019 verfassten gemeinsamen Verordnung der Ministerien für Landwirtschaft und Finanzen vor, teilte das Agrarressort gestern, Montag, mit. Bislang unterlagen nur die Muttertiere dem Exportverbot. Die regen Viehausfuhren hätten spekulative Preissteigerungen bei Fleisch am Binnenmarkt ausgelöst, heißt es in der Begründung. Zudem sei die Auslastung von Kapazitäten kasachischer Fleischverarbeitungs- und Mastbetriebe gesunken. Das Ministerium erinnerte in diesem Zusammenhang an das im nationalen Agrarentwicklungsprogramm für die Jahre 2017 bis 2021 verankerte Ziel, die Exporte von verarbeiteten Produkten in diesem Zeitraum auf das 2,5-Fache auszuweiten. Nach dessen Angaben wurden im Vorjahr etwa 156.000 Rinder sowie 264.000 Schafe ausgeführt, zum größten Teil ins benachbarte Usbekistan. (Schluss) pom
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