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14.09.2021

Kartoffelmarkt: Ernte und Einlagerung laufen im Inland auf Hochtouren

Absatzseite wartet auf neue Impulse - Erzeugerpreise weitgehend unverändert

Wien, 14. September 2021 (aiz.info). - In der vergangenen Woche wurden in Österreich die Rodearbeiten bei schönem Spätsommerwetter zügig fortgesetzt. Ernte und Einlagerung von Speisekartoffeln laufen derzeit fast überall auf Hochtouren, teilt die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau mit. Das verfügbare Angebot ist entsprechend groß, die Erträge bei den Hauptsorten variieren aber überaus stark. Zudem wird vielerorts von Qualitätsproblemen durch Drahtwurmbefall, Fäulnis und mechanische Beschädigungen berichtet. Entsprechend zeit- und kostenintensiv dürfte heuer die Sortierarbeit ausfallen.

Auf der Absatzseite fehlt es momentan an neuen Impulsen. Das Inlandsgeschäft wird als ruhig, aber stetig beschrieben. Im Export gibt es dagegen noch kaum Interesse. Die Erzeugerpreise blieben weitgehend unverändert zur Vorwoche. In Niederösterreich und im Burgenland wurden Speisekartoffeln zu Wochenbeginn meist um 18 bis 20 Euro/100 kg übernommen, wobei einzelne Aufkäufer zunehmend Abschläge für den hohen Logistik- und Sortieraufwand einbehalten. Aus Oberösterreich wurden weiterhin Erzeugerpreise von bis zu 25 Euro/100 kg gemeldet.

Der Speisekartoffelmarkt in Deutschland hat sich im Vergleich zur Vorwoche wenig verändert. Bei freundlichem Wetter kamen die Erntearbeiten zuletzt fast überall zügig voran. Die verfügbaren Angebotsmengen nahmen entsprechend zu, in einigen Bundesländern wurde mit der Einlagerung begonnen. Qualitativ gibt es mancherorts Probleme mit Fäulnis und Drahtwurmbefall. Auf der Absatzseite wird von ersten Impulsen durch das Ende der Ferienzeit sowie den anlaufenden Werbeaktionen im Lebensmitteleinzelhandel berichtet. Die Erzeugerpreise standen in der letzten Woche tendenziell unter Druck. Die Preisrücknahmen fielen aber in deutlich geringerem Ausmaß als in den Vorwochen aus. Zu Wochenbeginn wurde im Bundesdurchschnitt für Speiseware meist zwischen 16 und 18 Euro/100 kg bezahlt. (Schluss)