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16.04.2021

EU-Schweinemarkt: Weitgehend ausgewogene Verhältnisse und Preisstabilität

Notierung in Österreich auf dem Vorwochenniveau

Wien, 16. April 2021 (aiz.info). - Quer durch die EU liegt das aktuelle Schlachtschweineangebot im Rahmen des Bedarfs der Fleischbranche. Das nachösterliche Fleischgeschäft verlief gemäß den nicht zu hochgesteckten Erwartungen. Die kühle Witterung und das bekannte Corona-Szenario ließen ebenfalls keine spürbaren Impulse aufkommen. In Deutschland entstanden durch die fehlenden Schlachttage zu Ostern regionale Überhänge. Mit Blick Richtung beginnender Spargelsaison, mit der traditionell ein erhöhter Schinkenbedarf gekoppelt ist, konnte jedoch die preisbildende Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) aufkeimende Preisdruckdiskussionen parieren und den Basispreis für Schlachtschweine auf unverändertem Vorwochenniveau fixieren.

In Österreich passen wie seit Wochen Angebot und Nachfrage gut zueinander. Trotz reibungsloser bis flotter Abholung der schlachtreifen Partien liegen die Schlachtgewichte anhaltend bei hohen 98,7 kg, berichtet Johann Schlederer von der Schweinebörse. Der Fleischhandel verhält sich aktuell eher ruhig bis abwartend, grillfreundlicheres Wetter sollte demnächst die gewünschten Impulse setzen. Das Exportventil nach China ist weit offen, angesichts dessen entsteht trotz einer vorübergehenden Flaute im Frischfleischgeschäft keine Drucksituation. Unaufgeregt verlief das Geschäft an der heimischen Börse. Das Fixieren der Mastschweine-Notierung auf dem Vorwochenniveau von 1,62 Euro (Berechnungsbasis: 1,52 Euro) je kg Schlachtgewicht war die logische Konsequenz. (Schluss)