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03.05.2021

EU-Schlachtrindermarkt: Steigender Druck bei Jungstieren

Österreich: Exportmöglichkeiten bei Kühen leicht verbessert

Wien, 3. Mai 2021 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt ist der Druck seitens der Abnehmer gestiegen - vor allem bei den Jungstieren. Der stockende Fleischmarkt sowie die saisonal bedingt ruhigeren Geschäfte wirken sich in der Preisbildung aus.

In Österreich befindet sich das Jungstierangebot auf einem normalen Niveau, die Nachfrage geht weiterhin etwas zurück, teilt die Rinderbörse mit. Die Situation der nach wie vor geschlossenen Gastronomie wirkt sich durch fehlenden Absatz negativ auf den Markt aus, es kommt zu einer Preisreduktion. Bei den Schlachtkühen sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen. Die Exportmöglichkeiten stellten sich in den letzten Wochen etwas freundlicher dar. Derzeit wird in die Schweiz und nach Spanien exportiert. Ausfuhren nach Frankreich sind nach wie vor etwas verhalten. Die Notierungen sind stabil. Bei den Schlachtkälbern übersteigt das Angebot die Nachfrage, die Erlöse bleiben dennoch unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem Preis von 3,48 Euro je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden 2,90 Euro gezahlt und für Schlachtkühe 2,39 Euro. Der Erlös für Schlachtkälber bleibt mit 5,55 Euro unverändert. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen. (Schluss)