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14.06.2021

EU-Schlachtrindermarkt: Leicht steigende Preise bei weiblichen Tieren

Österreich: Öffnung der Gastronomie brachte Belebung bei Edelteilen

Wien, 14. Juni 2021 (aiz.info). - Der europäische Schlachtrindermarkt präsentiert sich derzeit zweigeteilt. Bei männlichen Tieren sind die Notierungen weitgehend stabil, bei Schlachtkühen und Kalbinnen herrscht aufgrund der guten Nachfrage eine leicht steigende Tendenz.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren leicht rückläufig. Die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels ist aufgrund der steigenden Temperaturen, mit Ausnahme von Grillartikeln, ebenfalls rückläufig, berichtet die Rinderbörse. Die Öffnung der Gastronomie brachte vor allem bei Edelteilen eine leichte Marktbelebung, die Preise tendieren etwas nach oben. Bei Schlachtkühen steht nach wie vor ein knappes Angebot einer lebhaften Nachfrage im Export gegenüber, vor allem Richtung Schweiz. Die Preise sind steigend. Auch bei Schlachtkalbinnen führte die verstärkte Nachfrage in der Gastronomie zu höheren Preisen. Bei Schlachtkälbern herrscht ein ausgeglichener Markt, die Notierungen sind stabil.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem Preis von 3,51 Euro je kg Schlachtgewicht. Für Kalbinnen werden mittlerweile 3,07 Euro gezahlt und für Schlachtkühe 2,60 Euro. Der Erlös für Schlachtkälber bleibt mit 5,55 Euro unverändert. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen. (Schluss)