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29.06.2020

EU-Schlachtrindermarkt: Angebot nimmt zum Teil wieder zu

Österreich: Notierung für Schlachtkälber steigt

Wien, 29. Juni 2020 (aiz.info). - Nachdem in den vergangenen Wochen am europäischen Schlachtrindermarkt sowohl bei Jungstieren als auch bei Kühen ein eher knappes Angebot herrschte, kommen mittlerweile in Österreich etwas höhere Mengen zur Schlachtung. In Deutschland hat die Situation aufgrund der COVID-19-Ausbrüche bei Tönnies und anderen Verarbeitern in der letzten Woche sowohl bei Jungstieren als auch bei Schlachtkühen zu einem höheren Angebot sowie einer schwächeren Nachfrage geführt. Die Preise bleiben aber durchwegs stabil.

In Österreich befindet sich das Angebot an Jungstieren auf einem normalen Niveau, wobei die Nachfrage seitens des Lebensmitteleinzelhandels etwas rückläufig ist und sich zusehends auch im Außer-Haus-Verzehr in Richtung Edelteile fokussiert, berichtet die Rinderbörse. Bei Redaktionsschluss konnte noch keine Preiseinigung mit allen Marktpartnern erzielt werden. Nach Wochen mit sehr geringem Angebot an Schlachtkühen pendelt sich das Aufkommen jetzt auf einem normalen Niveau - bei einer nach wie vor flotten Nachfrage - ein. Die Preise für Schlachtkühe und Kalbinnen sind stabil. Das Angebot an Schlachtkälbern ist rückläufig, bei einer normalen Nachfrage, die Notierungen steigen leicht an.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Basispreis von 2,98 Euro. Für Schlachtkühe bleibt die Notierung bei 2,23 Euro und für Schlachtkälber steigt sie auf 5,25 Euro. Die Jungstier-Notierung ist ausgesetzt. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen. (Schluss)

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