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30.11.2021

EU-Gesundheitskommissarin sieht neue Gentechnik als Teil des Green Deals

Keine Kompromisse bei der Sicherheit

Brüssel, 30. November 2021 (aiz.info). - Die EU-Kommission hat eine Befragung zum Thema neue Züchtungstechniken wie etwa CRISPR/Cas abgeschlossen und hebt die kontroversen Ansichten hervor. Den Kritikern der neuen Gentechnik gegenüber beteuerte EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides, die EU-Kommission werde keine Kompromisse bei der Sicherheit der neuen Methoden machen. Von einer "Deregulierung" möchte sie deshalb nicht sprechen, wenn die neue Gentechnik aus den bestehenden EU-Gentechnik-Verordnungen herausgenommen werden soll. Die EU-Kommission setzt vor allem auf neue resistente Sorten, die eine Verminderung von Pflanzenschutzmitteln ermöglichen.
 
"Innovationen sind zur Bewältigung der Klima- und Umweltprobleme notwendig. Ein wichtiger Teil dieser Innovationen und des Green Deals ist die neue Gentechnik", erklärte Kyriakides auf einer Konferenz der EU-Kommission. Die neue Züchtungstechnik müsse durch eine eigene und neue Gesetzgebung gefördert werden. "Die Kosten des Nichthandelns sind hoch", warnte die Kommissarin vor möglichen verpassten Chancen. (Schluss) mö