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22.01.2021

EU-Agrarministerrat: Handelsabkommen im Fokus

Kommission wird neue Studie präsentieren

Brüssel, 22. Jänner 2021 (aiz.info). - Die agrarpolitische Tagesordnung ist für die Minister nach der Positionierung zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) dünner geworden. Zur Debatte stehen am EU-Agrarministerrat am kommenden Montag die Auswirkungen von bestehenden und geplanten Handelsabkommen auf den EU-Agrarsektor. Anlass dazu gibt eine Studie über kumulative Auswirkungen von Handelsabkommen, welche die EU-Kommission kommende Woche präsentieren möchte. Nachdem das Joint Research Center (JRC) 2016 eine Studie über die Folge von einzelnen Abkommen auf die Landwirtschaft in der EU anfertigte, geht es jetzt um die Wechselwirkungen der Abkommen in ihrer Vielzahl.

Die portugiesische Ratspräsidentschaft wird auf ihrem ersten Agrarrat zunächst per Videokonferenz ihr Programm vorstellen und dann mit den EU-Mitgliedstaaten über die ausgehandelten Fangmöglichkeiten in britischen Gewässern sprechen. Zudem wird den Ministern ein Zwischenbericht über die Verhandlungen in den GAP-Trilogen geliefert. Unter dem Tagesordnungspunkt "Sonstiges" will Slowenien die Lage auf dem EU-Schweinefleischmarkt ansprechen. (Schluss) mö