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11.06.2019

EU-Agrarexporte konnten im März 2019 weiter gesteigert werden

Ausfuhren nach China legten am deutlichsten zu

Brüssel, 11. Juni 2019 (aiz.info). - Der positive Trend beim EU-Außenhandel mit Agrarprodukten und Lebensmitteln hat im März 2019 angehalten. Der Wert der Exporte stieg gegenüber dem Vorjahresmonat um 7% auf 12,64 Mrd. Euro. Bei den Importen kam es nur zu einem Anstieg um 1,9% auf 10,15 Mrd. Euro. Daraus ergab sich für den Berichtsmonat ein positiver Außenhandelssaldo von rund 2,5 Mrd. Euro, er war damit um ein Drittel (+34%) höher als im März 2018. Dies teilte die EU-Kommission jetzt mit.

Am stärksten konnten im März 2019 die Ausfuhren nach China (+125 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr) sowie in die USA (+119 Mio. Euro) gesteigert werden. Die deutlichsten Rückgänge wurden hingegen bei den Lieferungen nach Saudi-Arabien (-96 Mio. Euro) und Korea (-24 Mio. Euro) verzeichnet.

Auf die einzelnen Produktgruppen bezogen, kam es insbesondere bei Weizen (+307 Mio. Euro), Spirituosen (+88 Mio. Euro) und bei Schweinefleisch (+49 Mio. Euro) zu einem spürbaren Plus bei den Exporten. Dem gegenüber verringerten sich die Drittlandlieferungen von Zucker um 52 Mio. Euro.

Importe aus den USA legten stark zu

Auf der Importseite wurden laut EU-Kommission vor allem höhere Lieferungen aus den USA (+138 Mio. Euro) sowie aus der Ukraine (+87 Mio. Euro) gemeldet, während die Einfuhren aus Argentinien (-72 Mio. Euro) und Kanada (-53 Mio. Euro) die stärkste Verringerung gegenüber dem Vorjahresmonat aufwiesen. Auf die Warengruppen bezogen, wurden signifikante Zuwächse bei den Importen von Sojabohnen (+73 Mio. Euro) und bei Getreide (+68 Mio. Euro) verzeichnet.

Im Zwölfmonats-Zeitraum April 2018 bis März 2019 ergaben sich laut Berechnungen der Brüsseler Behörde EU-Exporte von Agrarprodukten und Lebensmitteln von insgesamt 140 Mrd. Euro, was einer Steigerung von 2,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die wertmäßig bedeutendsten Abnehmer waren die USA mit 22,8 Mrd. Euro, China mit 11,4 Mrd. Euro sowie die Schweiz, die Waren im Wert von 8,3 Mrd. Euro aus der EU bezog. Russland blieb mit Lieferungen um 6,8 Mrd. Euro ebenfalls ein wichtiger Kunde der EU. (Schluss) kam

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