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07.12.2017

Schweinepest: Moskau beschränkt Importstopp auf Teile einzelner EU-Länder

Keine Verschärfung der Viruserkrankung erwartet

Moskau, 7. Dezember 2017 (aiz.info). - Russland hat gestern das generelle Importverbot für EU-Schweinefleisch - das Anfang 2014, wegen der Ausbrüche der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in einigen Mitgliedsländern, verhängt wurde - aufgehoben. Handelsbeschränkungen gelten nur noch in Teilen Lettlands, Estlands, Litauens sowie Tschechiens und Italiens, wo ASP noch ein Thema ist. Das Embargo, welches Lebendschweine sowie Fleisch und weitere Schweinefleischprodukte aus der gesamten EU betraf, habe der Föderale Aufsichtsdienst für Tier- und Pflanzengesundheit Russlands (Rosselkhoznadzor) entsprechend der Vorgaben der Welthandelsorganisation (WTO) ausgesetzt, erklärte eine Sprecherin der Behörde vor Journalisten in Moskau. Wegen des weiterhin geltenden politischen Importstopps für zahlreiche Agrar- und Ernährungsgüter aus der Gemeinschaft erwarte Rosselkhoznadzor vorerst keine Verschärfung der ASP-Situation im Land; es sei jedoch zu beachten, dass im Falle einer Aufhebung des Embargos eine Gefahr für die russische Schweinehaltung entstehen würde, stellte sie klar. (Schluss) pom
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