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11.09.2019

Schmiedtbauer und Mandl fordern ausreichend dotierte Regionalförderungen

Chancengleichheit zwischen Stadt und Land voranbringen

Brüssel, 11. September 2019 (aiz.info). - Eine Lanze für den ländlichen Raum brechen die Europaabgeordneten Simone Schmiedtbauer und Lukas Mandl. "Unsere ländlichen Regionen sind das Rückgrat und die Basis unserer Gesellschaft, sie sind mein Lebensmittelpunkt und mein Zuhause", sagt Schmiedtbauer. "Wenn Europa funktionieren soll, muss es ein Europa der Regionen sein", betont Mandl. Das Ziel solle daher sein, die Regionen zu stärken und für Menschen im ländlichen Raum die gleichen Chancen zu schaffen wie in der Stadt, sind sich die beiden Abgeordneten einig. Ausreichend dotierte EU-Mittel für die Regionen und den ländlichen Raum sollten verstärkt für dieses Ziel genutzt werden.

Konkret geht es etwa darum, eine flächendeckende und wohnortnahe Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum sicherzustellen, die Infrastruktur und dabei vor allem das Breitbandinternet und das 5G-Netz zügig auszubauen, mehr hochqualitative und leistbare Kinderbetreuungsmöglichkeiten in den Gemeinden und Regionen einzurichten sowie Anreize für umweltfreundlicheren Verkehr zu schaffen.

"Deshalb ist mir als ehemalige Bürgermeisterin auch der Ausschuss für Regionale Entwicklung ein Herzensanliegen", sagt Schmiedtbauer. "Finanzielle Mittel sicherstellen, Bürokratie abbauen, der Abwanderung entgegenwirken - das sind für mich Prioritäten. Aus Erfahrung weiß ich, was tagtäglich in den Gemeinden geleistet wird, das funktioniert nur mit Leidenschaft, harter Arbeit und Ausdauer. Um dieses Bemühen zu erleichtern, brauchen wir die richtigen Rahmenbedingungen."

"In keinem Teil der Welt funktioniert das Miteinander von ländlichen Räumen und urbanen Zentren so gut wie in Europa", sagt Mandl. "Damit das so bleibt, vertieft wird und in anderen Teilen der Welt Schule macht, muss der neue Mehrjährige EU-Finanzrahmen die besonderen Herausforderungen und Chancen in den ländlichen Räumen voll berücksichtigen. Dafür kämpfen wir. Wir verteidigen mit aller Klarheit die Mittel der Regionalförderung ebenso wie jene für die qualitativ hochwertige österreichische Landwirtschaft, die auf dem kleinen bäuerlichen Familienbetrieb basiert", stellt Mandl klar. (Schluss)

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