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15.04.2019

Russland wird heuer voraussichtlich weniger Soja exportieren

Importe auf Vorjahresniveau geschätzt

Moskau, 15. April 2019 (aiz.info). - Russland kann im laufenden Wirtschaftsjahr (September 2018 bis August 2019) 840.000 bis 850.000 t Sojabohnen exportieren und im Gegenzug 2,1 bis 2,2 Mio. t davon importieren, schätzt das Moskauer Forschungsinstitut für Agrarmarktkonjunktur (IKAR). Damit würden die Ausfuhren unter dem Niveau von 2017/18 (rund 892.000 t) liegen, die Einfuhren aber in etwa dem Vorjahr entsprechen, erklärten IKAR-Experten gegenüber der Fachzeitschrift "Agroinvestor". Als Ursachen für den Exportrückgang führten sie eine kleinere Sojaernte in der wichtigen Anbauregion Ferner Osten sowie eine zu erwartende gedämpfte Importnachfrage seitens Weißrusslands an.

In den ersten sechs Monaten 2019/20 hat das Land laut der amtlichen Zollstatistik mit gut 439.000 t um 3% weniger Sojabohnen an den Außenmärkten abgesetzt als im gleichen Zeitraum des vergangenen Wirtschaftsjahres. Dabei gingen 93% der Lieferungen nach China. Nach Angaben des Föderalen Statistischen Diensts (Rosstat) stieg 2018 die Erzeugung von Soja in Russland um 11,2% gegenüber dem Vorjahr auf fast 4,03 Mio. t. (Schluss) pom

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