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11.09.2019

ÖVP-Europaabgeordnete gratulieren Johannes Hahn

Neue EU-Kommission wird genau unter die Lupe genommen

Brüssel, 11. September 2019 (aiz.info). - Die ÖVP-Europaabgeordneten gratulierten Johannes Hahn zur Bestellung als EU-Budgetkommissar. "Wir freuen uns, dass der Österreicher Johannes Hahn einen so verantwortungsvollen Aufgabenbereich erhält und in Zukunft für den EU-Haushalt zuständig sein wird. Es wird auch an ihm liegen, im neuen Mehrjahreshaushalt von 2021 bis 2027 die richtigen Weichen für die Zukunft zu stellen, damit Europa die großen Herausforderungen wie Digitalisierung, Klimaschutz, den Schutz der Außengrenzen und die Wettbewerbsfähigkeit der EU bewältigen kann", sagte ÖVP-Delegationsleiterin Karoline Edtstadler.

Den Europaabgeordneten komme bei der Bestellung der neuen EU-Kommission eine wichtige Aufgabe zu. "Es liegt an uns, die Kandidatinnen und Kandidaten in ausführlichen Anhörungen genau unter die Lupe zu nehmen, ihre Expertise in ihren Aufgabenbereichen und ihre Einstellung zu den gemeinsamen europäischen Werten zu prüfen", so Edtstadler zu den von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen präsentierten Kandidaten.

Schmiedtbauer: Vollständige Ausfinanzierung der GAP auf bisherigem Niveau

EU-Abgeordnete Simone Schmiedtbauer strich dabei die entscheidende Phase für die Verhandlungen über die Gemeinsame EU-Agrarpolitik (GAP) hervor. "Es muss sichergestellt werden, dass es ausreichend Mittel für die qualitativ hochwertig produzierenden österreichischen Landwirte gibt - die vollständige Ausfinanzierung der GAP auf bisherigem Niveau ist also ein Muss. Verwaltungsvereinfachung und die Sicherstellung unserer hohen Qualität in der Lebensmittelproduktion sind meine Ansprüche. Ich freue mich auf die Anhörung und bin gespannt auf die zukünftige Zusammenarbeit mit dem wahrscheinlich künftigen Agrarkommissar Janusz Wojciechowski."

Eine Forderung von EU-Mandatar Alexander Bernhuber an den neuen Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius ist ein sinnvolles Wolfsmanagement auf europäischer Ebene. "Der Schutz von Menschen in ländlichen Regionen muss oberste Priorität haben. Um das zu gewährleisten, braucht es eine Anpassung der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie, damit Problemtiere entnommen und wolfsfreie Zonen in den Alpen geschaffen werden können. Die Kommission muss die Ängste der Menschen ernst nehmen und nicht einfach von Brüssel aus Gesetze diktieren", unterstrich Bernhuber. (Schluss)

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