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19.06.2017

Netzwerk Zukunftsraum Land: Daten- und Wissensmanagement als zentrale Aufgabe

Tagung analysiert Anwendungsbereiche und Herausforderungen auf allen Ebenen

Wien, 19. Juni 2017 (aiz.info). - Die Digitalisierung der Landwirtschaft ist nicht nur eine Herausforderung für die bäuerlichen Betriebe, sondern auch für Bildung, Beratung, Verwaltung und landwirtschaftliche Organisationen. Mit diesem Resumee fasst Johannes Fankhauser vom Netzwerk Zukunftsraum die Ergebnisse einer Tagung vergangene Woche in Linz zusammen, die sich mit den unterschiedlichsten Aspekten von Landwirtschaft 4.0 befasst hat.

Das moderne Informationsmanagement der digitalisierten Welt hat Beruf und Privatleben vollständig verändert. Die Herausforderung an den Agrarsektor ist groß, was sich auch an der Beteiligung an der Veranstaltung des LE-Netzwerks zeigte: Mehr als 100 Personen aus Forschung, Beratung, Landtechnik, Industrie und Praxis beschäftigten sich mit der Vielzahl von Detailaspekten. Für den betrieblichen Bedarf analysierten die Experten Fragen von Wissensaufbau, Anwendungsmöglichkeiten, Vertrauen in die Datensicherheit, geänderten Geschäftsmodellen und neuen Herausforderungen der (über)betrieblichen Organisation. Aus Sicht der Agrarverwaltung geht es um das Zusammenführen der unterschiedlichen Datenerfassungserfordernisse, den schnellen Zugang zu Informationen für die Landwirte, aber auch für Statistik, Verwaltung und Agrarpolitik. Auch beim Thema Verwaltungsvereinfachung kommt der Digitalisierung und dem Wissen ihrer Möglichkeiten eine zentrale Rolle zu.

Die Ergebnisse der Tagung fließen in die Arbeit der Plattform "Digitalisierung in der Landwirtschaft" ein, die im BMLFUW eingerichtet ist. Auch mehrere Projekte des Programmes LE 14 bis 20 befassen sich mit diesem Thema. Im LFI-Österreich wird ein mehrjähriger Bildungsschwerpunkt vorbereitet, spezielle Anwendungsprojekte gibt es ferner beim Cluster Maschinenringe. (Schluss)

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