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15.04.2019

NÖ: LAKO-Team unterstützt Landwirtschaftsschulen im Bereich Digitalisierung

Teschl-Hofmeister: Servicestelle für Agrarbildung weiter festigen

St. Pölten, 15. April 2019 (aiz.info). - Bei einem Arbeitsgespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Landwirtschaftlichen Koordinationsstelle (LAKO) erörterte Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister die künftigen Aufgaben und Ziele, um die LAKO als anerkannte Servicestelle für die Agrarbildung in Niederösterreich weiter zu festigen. "In Zukunft gilt es, den Fokus verstärkt auf die unternehmerische Ausbildung der jungen Bauerngeneration zu legen, um die kommenden Herausforderungen positiv zu gestalten", betonte die Landesrätin. Dazu gehöre auch, die Chancen und Potenziale der Digitalisierung auf den bäuerlichen Betrieben umzusetzen, wofür es eine solide landwirtschaftliche Aus- und Weiterbildung brauche.

"Die agrarischen Fachschulen nehmen in der Landwirtschaft 4.0 eine Schlüsselrolle ein, weil hier das digitale Know-how in der Praxis angewandt wird. Dabei werden diese Schulen vom LAKO-Team tatkräftig unterstützt, denn nur mit bestens ausgebildeten Hofübernehmerinnen und -übernehmern kann die Zukunft aktiv mitgestaltet werden", so Teschl-Hofmeister.

Die neun Mitarbeiter der LAKO sind Lehrerinnen und Lehrer der landwirtschaftlichen Fachschulen in Niederösterreich, die jeweils eigene Fachbereiche betreuen. "Wir verfügen über Experten für Informationstechnologie, internationale Beziehungen, Pädagogik, Öffentlichkeitsarbeit und die unterschiedlichen Fachgebiete der Landwirtschaft. Zudem richtet die LAKO Schulwettbewerbe wie das Sportfest, den Kreativpreis und den Lyrikpreis aus. Ebenso werden die Schulen bei der Durchführung des Waldarbeitswettbewerbs, des Hauswirtschafts-Awards, des Jungzüchter-Championats und bei Messeauftritten tatkräftig unterstützt", erläutert LAKO-Leiterin Kristina Mandl. Bei der jährlichen Veranstaltung "LAKO-Weitblick" loten namhafte Experten neue Perspektiven der Bildung und Gesellschaft aus. Diese Veranstaltungsreihe konnte sich als Jour fixe der landwirtschaftlichen Bildung in Niederösterreich etablieren.

An den landwirtschaftlichen Fachschulen in Niederösterreich ist die Digitalisierung bereits fixer Bestandteil der praktischen und theoretischen Ausbildung. So wird in den Lehr- und Versuchsställen das digitale Kuh-Monitoring ganz im Sinne des Tierwohls eingesetzt. Intelligentes Datenmanagement wird mit Unterstützung von GPS-gesteuerten Traktoren im Pflanzenbau angewendet. Mit Drohnen lassen sich Pflanzenschutzmittel gezielt ausbringen. Auch Wetter-Apps ermöglichen Planungssicherheit auf den Äckern. (Schluss)

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