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11.10.2018

Moosbrugger: EU-Bauernvertretung in Linz - für starke EU-Agrarpolitik

Österreichische Agrarspitze informiert EU-Agrarkommissar Phil Hogan

Linz, 11. Oktober 2018 (aiz.info). - "Europas Landwirte werden sich im harten internationalen Umfeld nur dann behaupten können, wenn wir das Gemeinsame vor das Trennende stellen und gemeinsame Herausforderungen mit vereinter Kraft anpacken. Denn diese reichen von den laufenden Verhandlungen über das kommende EU-Budget und die neue EU-Agrarpolitik, über internationale Handelsabkommen, den Brexit samt seinen Auswirkungen, über faire Geschäftspraktiken im Handel bis hin zum Klimawandel mit allen negativen Folgen. Es gilt, in den nächsten Monaten alle Kräfte zu bündeln, um die europäische Landwirtschaft im Rahmen einer starken EU-Agrarpolitik noch nachhaltiger, wettbewerbsfähiger und wirtschaftlich stabiler gestalten zu können, und zwar für Groß und Klein, bio und konventionell, Nord und Süd. Dieser Kongress trägt wesentlich dazu bei, Europas Landwirte einander ein Stück näherzubringen und in essenziellen Fragen aufeinander abzustimmen", erklärte Landwirtschaftskammer (LK) Österreich-Präsident Josef Moosbrugger im Rahmen der Kongresseröffnung der Europäischen Bauernvertretung COPA und der Europäischen Genossenschaftsvertretung COGECA in Linz.

Vorreiterrolle Österreich

"Unsere Bäuerinnen und Bauern versorgen die Konsumenten mit sicheren und hochwertigen Lebensmitteln zu erschwinglichen Preisen, sie schützen und erhalten gleichzeitig die Umwelt, sind Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel und tragen in den ländlichen Regionen ganz wesentlich zu Wachstum und Arbeitsplätzen bei. Österreich nimmt in vielen Bereichen EU-weit eine Vorreiterrolle ein, sind doch mehr als 10% der Bäuerinnen und Bauern jünger als 35 Jahre, werden rund 30% der Betriebe von Bäuerinnen geführt und 25% der Fläche biologisch bewirtschaftet. Um diese Spitzenposition, die ja der gesamten Gesellschaft Nutzen bringt, weiter auszubauen, braucht es verlässliche, ausreichend dotierte und praxisorientierte Regelungen für die künftige GAP", so Moosbrugger abschließend. (Schluss) - APA OTS 2018-10-11/09:19