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23.02.2021

Mehrheit der Ukrainer wollen ihre Bodenanteile nicht verkaufen

Nur 3% zögern nicht

Kiew, 23. Februar 2021 (aiz.info). - In der Ukraine sagen 59% der Eigentümer von Agrarland-Bodenanteilen, dass sie nicht verkaufen, falls sie ein Angebot nach der bevorstehenden Marktöffnung bekämen. Das hat eine neulich vom Ukrainian Institute for the Future vorgenommene Umfrage ergeben. Dagegen wären nur 3% der 2.400 Befragten bereit, die Grundstücke ohne zu zögern loszuwerden. Weitere 22% der 2.400 Teilnehmer kündigten ihre Bereitschaft an, den Verkauf ohne Hast zu überlegen, und 10% würden feilschen, um bessere Preise zu erzielen. Es handelt sich dabei um Anteile am Grundbesitz ehemaliger Kollektivbetriebe, die im Zuge der Bodenreform der 1990er-Jahre ihren Mitgliedern zugeteilt worden waren. Das im Frühjahr 2020 verabschiedete Agrarland-Transaktionsgesetz soll den ukrainischen Staatsbürgern ab dem 1. Juli 2021 den Erwerb von bis zu 100 ha und den inländischen juristischen Personen ab Anfang 2024 bis zu 10.000 ha landwirtschaftlicher Fläche ermöglichen. (Schluss) pom