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13.02.2018

Mehr Schulautonomie für Landwirtschaftliche Fachschulen in Salzburg

Schwaiger: Eigenständigkeit beim Lehrplan und verpflichtende Abschlussprüfung

Salzburg, 13. Februar 2018 (aiz.info). - Die Landwirtschaftlichen Fachschulen im Land Salzburg gehören zu den modernsten Österreichs. Die Absolvent(inn)en haben vor allem im gewerblichen Bereich fast eine Jobgarantie. Damit das auch so bleibt, wird in Kürze ein neues landwirtschaftliches Schulgesetz in Kraft treten. "Seit 2013 wurden nicht nur mehr als 20 Mio. Euro in die Infrastruktur investiert und ein bundesweit vorbildlicher Lehrplan eingeführt: Jetzt werden mit dem neuen Schulgesetz, das voraussichtlich am 21. März im Landtag beschlossen wird, zukunftsweisende gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen", informiert Agrarlandesrat Josef Schwaiger.

Damit werden Schüler und Lehrkräfte in den Mittelpunkt gestellt. Schon bisher war das landwirtschaftliche Schulwesen in Salzburg dezentral strukturiert. Nun wird dies auch auf die Schulstandorte heruntergebrochen und die Autonomie der Schulen und ihre Gestaltungsfreiheit weiter gestärkt. "Damit können sich diese ein eigenes Profil geben und etwa selbst bestimmen, welche Wahlpflichtfächer sie anbieten. Das ermöglicht ihnen ebenso eigene, für sie wichtige Themen zu transportieren, wie beispielsweise Naturheilkunde, Ressourcenmanagement, Soziales oder Forstwirtschaft", ist auch Landesschulinspektor Christoph Faistauer vom neuen Gesetz überzeugt. Vorgesehen ist ebenso eine verpflichtende Abschlussprüfung, um die Vergleichbarkeit mit dem allgemeinen Fachschulwesen zu erreichen.

Erfolgsgeschichte Landwirtschaftliche Fachschulen

"Den Erfolg der Landwirtschaftlichen Fachschulen zeigt die konstant hohe Zahl an Schülern von derzeit rund 1.000 in unserem Bundesland. Die Abschlussquote ist mit 80% die zweithöchste in Österreich. Bundesweit sinken die Zahlen sowohl an den Landwirtschaftsschulen als auch an den Berufsbildenden Mittleren Schulen", so Schwaiger. An den Salzburger Landwirtschaftsschulen gibt es mehr Anmeldungen als Plätze. Zudem hat das Lebensmittelhandwerk einen sehr hohen Stellenwert in der Ausbildung und ist fächerübergreifend in die Lehrpläne integriert. Lebensmittel, die an der Schule produziert werden, werden nach Möglichkeit auch im Unterricht verarbeitet. (Schluss)

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