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16.05.2019

LK Österreich zu EU-Wahl: Wer beste Vertretung will, muss diese auch wählen

Gemeinsamer Aufruf der LK-Präsidenten zur Stimmabgabe am 26. Mai 2019

Wien, 16. Mai 2019 (aiz.info). - "Im Europäischen Parlament fallen alle wesentlichen Entscheidungen, die die Grundlage für die tägliche Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern bilden. Es ist daher keineswegs egal, wer die Interessen der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes vertritt. Wir brauchen im Parlament Menschen mit Bodenhaftung, die den Alltag, die Probleme und Ansprüche der bäuerlichen Familien aus eigener Erfahrung kennen und die gleichzeitig auch wissen, welche Wünsche die Bevölkerung hat. Natürlich gibt es immer wieder Entscheidungen in Brüssel, die wir kritisieren. Das ist legitim. Aber es wäre niemandem, außer extremen Gruppierungen, geholfen, aus Protest der Wahl fernzubleiben. Etwas verändern kann man nur, wenn man jene wählt, die direkt mitentscheiden, wie in Zukunft der Weg der Landwirtschaft in Europa und Österreich aussehen wird. Wer die beste Vertretung will, muss diese auch wählen", ruft LK Österreich-Präsident Josef Moosbrugger im Namen aller Präsidenten der österreichischen Landwirtschaftskammern dazu auf, an der EU-Wahl am 26. Mai teilzunehmen.

"Sollen bäuerliche Anliegen in der EU berücksichtigt werden, müssen Bäuerinnen und Bauern auch von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Nur wer wählt, gibt bäuerlichen Kandidaten die Chance, die Positionen und Interessen der heimischen Bauern, aber auch jene der Konsumenten im EU-Parlament durchzusetzen. Es können nur jene Parlamentarier falsche Entscheidungen verhindern oder Gesetzesvorlagen die Giftzähne ziehen, die auch gewählt sind, oder wie es in der Fußballersprache heißt: Nur wer am Spielfeld steht, kann auch Tore schießen", ergänzt Moosbrugger.

"Daher rufen wir alle bäuerlichen Wahlberechtigten auf, am 26. Mai zur Wahl zu gehen. Nur eine hohe Wahlbeteiligung und ein klares Votum für die konstruktiven Kräfte, die bereit sind, sich voll und ganz für die Anliegen der Bäuerinnen und Bauern und des gesamten ländlichen Raumes einzusetzen, können bäuerlichen Interessen im Europäischen Parlament zum Durchbruch verhelfen", so Moosbrugger. (Schluss) - APA OTS 2019-05-16/14:09

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