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15.04.2019

Köstinger: Europaweite CO2-Reduktion endgültig fixiert

EU-Rat segnet Verhandlungserfolg der österreichischen Ratspräsidentschaft ab

Luxemburg/Wien, 15. April 2019 (aiz.info). - "Wir haben unter österreichischer Ratspräsidentschaft die CO2-Reduktion bei PKW um 37,5% beschlossen. Nach der Bestätigung im heutigen EU-Rat wird diese Realität. Damit setzen wir einen wichtigen Schritt für den Klimaschutz", betont Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger.

Dem waren lange Trilog-Verhandlungen und die Einigung unter österreichischer Ratspräsidentschaft im Dezember vorangegangen. Erstmals werden mit der Richtlinie Autohersteller in die Pflicht genommen, einen deutlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ab 2030 muss der durchschnittliche CO2-Ausstoß von neu zugelassenen PKWs um 37,5% und bei leichten Nutzfahrzeugen um 31% niedriger sein als jener 2021. Zur Erreichung dieses Zieles gibt es Zwischenschritte. In beiden Fahrzeugklassen soll bis 2025 eine Zwischenetappe mit einer Minderung um 15% erreicht werden.

Der Vorschlag der Kommission lag ursprünglich bei 30% Reduktion (2030), das EU-Parlament forderte 40%. Die Mitgliedstaaten hatten sich nach langen Verhandlungen auf 35% festgelegt. Nun liegt das finale Ergebnis bei 37,5% Einsparung. "Gerade der Verkehr hat einen großen Anteil an den CO2-Emissionen. Die Einigung war ein enormer Kraftakt für unsere Ratspräsidentschaft. Wir haben damit einen Meilenstein für den Klimaschutz in Europa erreicht. Wir sind es den nächsten Generationen schuldig, das Richtige zu tun. Mit der CO2-Reduktion bei Neuwagen nimmt die EU eine große Verantwortung wahr", so Köstinger. (Schluss)

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