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11.06.2021

Internationales Roséweinfestival Steiermark unterstreicht Qualitätsfokus

Exzellente reinsortige Produkte und Cuvetierungen wurden verkostet

Graz, 11. Juni 2021 (aiz.info). - Roséweine entwickelten sich zur eigenständigen, gefragten Weinkategorie und erleben in Österreich und international einen wahren Boom. Die Weine werden mittlerweile in allen Qualitätsstufen gekeltert, auch als Riedenweine. Viele Winzer bauen ihre Roséweine reinsortig aus, aber auch exzellente Cuvetierungen werden angeboten. Beim gestrigen internationalen Roséweinfestival Steiermark organisierte Wein Steiermark in Kooperation mit dem Fachmagazin Vinaria eine gesetzte, kommentierte Verkostung in der Alten Universität Graz. Zur Verkostung gelangte bei den drei Masterclasses für Professionals und private Liebhaber eine repräsentative Auswahl an Schilcher- und Roséweinen aus der Steiermark, ergänzt um erstklassige Rosé aus anderen österreichischen und internationalen Weinbaugebieten.

"Gerade das Weinland Steiermark verfügt in allen drei Herkünften und im Besonderen im Weststeiermark DAC über hervorragende Roséweine, die das gesamte Spektrum von frisch-rassig-knackig bis hochfein, elegant und finessenreich abdecken", sagte Stefan Langmann, stellvertretender Obmann der Wein Steiermark. Der Schilcher beziehungsweise Blaue Wildbacher spiele im Konzert der besten Roséweine eine führende Rolle und gewinne immer mehr Fans. "Längst haben Roséweine ganzjährig Saison und sind besonders vielfältige Speisebegleiter", so Langmann.

"Mit der autochthonen Sorte Blauer Wildbacher, aus welcher der bekannte Schilcher gekeltert wird, hat die Steiermark schon früh eine Vorreiterrolle übernommen: Ende der 1970er-, Anfang der 1980er-Jahre wurde der als Rosé ausgebaute Wein schon für die Steiermark geschützt, und mit der Einführung des DAC-Systems mit dem Jahrgang 2018 wurde die Herkunft des regionaltypischen Schilchers mit 'Weststeiermark DAC' definiert", erklärte der steirische Weinbaudirektor Werner Luttenberger.

Der Blaue Wildbacher/Schilcher liegt mit 535 ha und einem Anteil von 10,5% der gesamtsteirischen Fläche an vierter Stelle der aktuellen Rebsorten-Statistik in dem Bundesland. In der Weststeiermark ist die Sorte Blauer Wildbacher mit 419 ha die am meisten gepflanzte Sorte und nimmt knapp zwei Drittel der weststeirischen Fläche ein. (Schluss)