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11.09.2019

Hofinger für klare Kennzeichnungspflicht und mehr Lebensmittelkompetenz

Über informierte Kinder auch Eltern von heimischer Lebensmittelqualität überzeugen

Wien, 11. September 2019 (aiz.info). - "Mindestens dreimal täglich ist jeder Österreicher auf die Qualität und Vielfalt bäuerlicher Produktion angewiesen. Was wir aber noch verstärkt angehen müssen, ist, dass die hochwertigen Produkte aus Bauernhand auch gekauft werden", weist ÖVP-Abgeordneter Manfred Hofinger vor allem auf den Einkauf in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung und bei verarbeiteten Lebensmitteln hin. "Hier sollte der heimischen Herkunft der Vorzug eingeräumt werden."

Bis zu 2,5 Mio. Portionen Essen werden täglich in Kantinen von Spitälern, Alters- und Pflegeheimen, Schulen, Behörden, Kasernen sowie Werksküchen in ganz Österreich ausgegeben. "Bei meinen Besuchen konnte ich feststellen, dass bei den Betreibern das Bewusstsein für die regionale Beschaffung von Lebensmitteln zwar hoch ist, die Umsetzung aber noch immer nicht so läuft, wie sie sollte", bekräftigt Hofinger die Forderung nach einer klaren, verpflichtenden Herkunftskennzeichnung bei Milch, Fleisch und Eiern. Für den Abgeordneten ist es wichtig, "dass die Menschen wissen, was sie auf dem Teller haben. Das stärkt die Region, das schützt unsere Landschaft und das Klima".

Früh lernen, was auf den Tisch kommt

Seit mehr als zwei Jahrzehnten organisiert die Landwirtschaftskammer die Aktion "Schule am Bauernhof". Allein 2018 haben 20.000 Schülerinnen und Schüler daran teilgenommen. Dieses Erfolgsprojekt zeigt das Bedürfnis der Menschen auf, die heimische Lebensmittelproduktion und das Arbeiten am Bauernhof hautnah kennenzulernen. "Neben diesem eintägigen Einblick ins bäuerliche Leben braucht es aber auch gezielte Informationen über landwirtschaftliche Inhalte im Unterricht", pocht Hofinger auf eine verbesserte Lehrerausbildung hinsichtlich Lebensmittelkompetenz. "Kinder sind nicht nur künftige Konsumenten, sie sind auch ein wichtiges Sprachrohr innerhalb ihrer Familie und geben oftmals vor, was kulinarisch auf den Tisch kommt", sieht der Abgeordnete die besten Chancen, über informierte Kinder auch deren Eltern von der heimischen Lebensmittelqualität zu überzeugen. (Schluss)

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