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14.09.2017

Eßl kritisiert medialen Aufschrei über höheren Butterpreis

Es geht um Qualität und Nachhaltigkeit

Salzburg, 14. September 2017 (aiz.info). - "Ich bin es leid, wenn ein etwas höherer Butterpreis in den Regalen zum medialen Aufschrei führt", erinnert der Salzburger Bauernbund-Obmann und Nationalrat Franz Eßl daran, dass die Milchbauern nach langer Durststrecke nun endlich über 35 Cent netto für 1 l Milch erhalten. "Eine weitere Verbesserung des Milchpreises ist trotzdem dringend geboten, damit unsere Milchbauern auch nachhaltig ihr Einkommen erwirtschaften können", fordert Eßl.

Heimische Milchbauern liefern täglich höchste Qualität

"Unsere heimische Milch ist gentechnikfrei und wird unter strengsten Hygiene- sowie Tierschutzstandards produziert. Im Handel werben Lebensmittelkonzerne aber trotz allem weiter mit reduzierten Preisen von einem Viertel Kilo Butter unter zwei Euro beim Kauf von mehreren Packungen", kritisiert Eßl, dass in Zeitungen nun sogar schon von "Butter als Luxusartikel" geschrieben werde. "Davon kann wirklich keine Rede sein. Und schon gar nicht, dass die Bäuerinnen sowie Bauern damit satte Gewinne einfahren."

Für den ÖVP-Abgeordneten ist es im Gegenzug erfreulich, dass immer mehr Menschen auf echte Butter statt Pflanzenfette setzen. Diese Entwicklung fördere die gesunde Ernährung und setze auf höheres Umweltbewusstsein. Zudem stützt diese Entwicklung unsere heimische bäuerliche Landwirtschaft. "Wir sollten daher verstärkt auf die Allianz von Konsumenten und Bauern setzen. Das sichert die nachhaltige Versorgung mit qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und kommt den Bäuerinnen und Bauern wie auch der Gesellschaft zugute", so Eßl. (Schluss)

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