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21.04.2017

EU: Trotz kurzer Schlachtwoche geräumter Schweinemarkt und stabile Preise

Auch in Österreich bleibt Mastschweine-Notierung unverändert

Wien, 21. April 2017 (aiz.info). - Schlachtreife Schweine bleiben heuer in der EU auch nach Ostern gefragt. Weder die feiertagsbedingt fehlenden Schlachttage noch der um diese Zeit verstärkte Eierkonsum, der meist zulasten des Schweinefleisch-Konsums geht, konnten dem stabilen Preisgefüge am Markt zusetzen. In Deutschland wird die Nachfrage nach Schinkenprodukten traditionell durch den Start in die Spargelsaison belebt. Die winterlichen Temperaturen in weiten Teilen Europas könnten aber sowohl die Spargelsaison als auch die zuletzt spürbaren Impulse bei Grillartikeln etwas eindämmen und dem Aufwärtstrend der Preiskurve Einhalt gebieten. Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) hat jedenfalls ihren Basispreis für Schlachtschweine unverändert zur Vorwoche belassen.

Auch in Österreich bleibt der Schweinemarkt nach Ostern leergefegt. Der Hauptgrund dafür sind die unter dem Vorjahresniveau liegenden Schlachtzahlen und Schlachtgewichte. Am ebenfalls ausgewogenen Fleischmarkt zeigt man sich überwiegend zufrieden, wenngleich auch hierzulande die Rückkehr von Väterchen Frost zumindest für das Geschäft mit Grillartikeln als hinderlich bewertet wird. Vor diesem Hintergrund war man sich auf der Schweinebörse rasch einig, die Mastschweine-Notierung abermals auf Vorwochenniveau von 1,69 Euro/kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 1,59 Euro) zu fixieren. (Schluss)

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