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09.04.2021

EU-Schweinemarkt: Weitgehend ausgewogene und stabile Verhältnisse

Notierung bleibt in Österreich auf dem Vorwochenniveau

Wien, 9. April 2021 (aiz.info). - Kurz nach Ostern verzeichnen die europäischen Schweinemärkte üblicherweise eine Tendenz zur Flaute. Fehlende Schlachttage sowie "Restlessen" diverser übrig gebliebener Osterspeisen haben ursächlich damit zu tun. Diese auch heuer spürbaren Fakten stehen allerdings einem aktuell sehr robusten Preisgefüge gegenüber, das primär von einem nicht nachdrückenden Angebot am Lebendmarkt getragen wird. Vor diesem Hintergrund fixierten unter anderem Deutschland mit zwei ausgefallenen Schlachttagen und Spanien mit sogar drei fehlenden Schlachttagen ihre Notierungen auf unverändertem Niveau.

In Österreich fließen schlachtreife Schweine trotz des Feiertages am Montag planmäßig ab, berichtet der Geschäftsführer der Schweinebörse, Johann Schlederer. Ein nachösterlicher Auffüllbedarf im Lebensmittelhandel und in der Fleischverarbeitung sowie die angesagte Wetterverbesserung inklusive erwarteter Impulse bei Grillartikeln halten den Warenstrom auf Trab. Die Exporteure nach China berichten von preislicher Zurückhaltung der asiatischen Abnehmer, dem umfangreichen Absatz Richtung Fernost dürfte dies aber keinen Abbruch tun. Einvernehmlich war die Lagebewertung der Vertreter an der heimischen Schweinebörse, was in der Konsequenz ein Fortschreiben der Mastschweine-Notierung auf dem Vorwochenniveau von 1,62 Euro (Berechnungsbasis: 1,52 Euro) zur Folge hatte. (Schluss)