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07.12.2018

EU-Schweinemarkt: Stabile Preise auf mäßigem Niveau

Jahresrekord bei Schlacht- und Verarbeitungsvolumen

Wien, 7. Dezember 2018 (aiz.info). - Maximal ausgelastet laufen aktuell die Schlacht- und Zerlegebänder am europäischen Schweinemarkt. Die fleischwirtschaftlichen Vorbereitungen für das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel erreichen aktuell ihren Höhepunkt. Während in Jahren mit höherem Preisniveau und knapperer Marktversorgung diese Phase auch für positive Erzeugerpreisimpulse genutzt werden kann, fällt heuer dieses Szenario einer anhaltend hohen und locker bedarfsdeckenden Angebotslage am Lebendmarkt zum Opfer. Demzufolge konnte auch in Deutschland trotz lebhafter Nachfrage nach schlachtreifen Schweinen die preisbildende Vereinigung der Erzeugergemeinschaften keinen Aufschlag erzielen. Meldungen, wonach Anfragen aus China zunehmen, nähren die Hoffnung, dass nächstes Jahr die Exporte Richtung Peking und Shanghai wieder attraktiv sein könnten.

In Österreich zeigt sich die Marktlage seit zwei Monaten weitgehend unverändert. Einerseits ist der Lebendmarkt permanent von überdurchschnittlich hohem und teilweise über dem Bedarf liegendem Angebot geprägt. Andererseits arbeitet seit Anfang November die Fleischbranche auf Volllast und trotzdem sind keine Verknappungsbereiche zu verzeichnen, berichtet Johann Schlederer von der Schweinebörse. Hohe Schlachtgewichte von über 99 kg sorgen zudem für reichlich Rohstoff in der Wurst- und Schinkenfertigung. Vor dem Hintergrund eines abermals gut bedarfsdeckenden frischen Angebotes wurde auch von der heimischen Börse die Mastschweinenotierung auf dem Vorwochenniveau von 1,37 Euro je kg Schlachtgewicht (Berechnungsbasis: 1,27 Euro) fixiert. (Schluss)

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