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20.03.2017

EU-Schlachtrindermarkt: Jungstierpreise stabil bis leicht rückläufig

Österreich: Bei Kalbinnen und Ochsen geringfügig höhere Biozuschläge

Wien, 20. März 2017 (aiz.info). - Am europäischen Schlachtrindermarkt wird bei Jungstieren überwiegend von einem stabilen Angebot berichtet. Die Nachfrage ist uneinheitlich und wird regional vor allem in Deutschland als ruhig bezeichnet. Die Preise sind stabil bis leicht rückläufig. Bei weiblichen Schlachtrindern bleibt das Angebot überwiegend knapp und die Nachfrage lebhaft, die Notierungen sind stabil oder können etwas zulegen.

In Österreich sind Angebot und Nachfrage bei Jungstieren, Ochsen und Kalbinnen im Gleichgewicht, die Preise bleiben stabil. Bei Kalbinnen und Ochsen kommt es zu einer geringfügigen Erhöhung der Biozuschläge. Bei Jungstieren gab es zu unveränderten Qualitätszuschlägen bei Redaktionsschluss noch nicht von allen Abnehmern eine Zusage. Im Bereich Schlachtkühe ist die verfügbare Menge weiterhin knapp, die Erlöse steigen leicht an. Bei Schlachtkälbern sind Angebot und Nachfrage ausgeglichen, die Preise bleiben unverändert.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Jungstieren der Handelsklasse R2/3 mit einem Basispreis von 3,55 Euro netto/kg Schlachtgewicht und bei Kalbinnen mit 3,09 Euro. Für Kühe steigt der erwartete Preis auf 2,38 Euro, für Schlachtkälber sind es weiterhin 5,75 Euro. Bei den angegebenen Basispreisen handelt es sich um Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen. (Schluss)

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