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19.04.2021

EU-Schlachtrindermarkt: Angebot weiter auf niedrigem Niveau

Österreich: Öffnung in der Gastronomie könnte zur Preisstabilisierung beitragen

Wien, 19. April 2021 (aiz.info). - In der aktuellen Woche wird europaweit insgesamt von einem kleinen Schlachtrinderangebot berichtet. Im Verhältnis dazu gestaltet sich die Nachfrage regional sehr unterschiedlich. Bei männlichen Schlachtrindern herrscht mehrheitlich eine unveränderte Preistendenz.

In Österreich ist das Angebot an Jungstieren im Vergleich zur Vorwoche etwas gestiegen, bei einer für die Jahreszeit witterungsbedingt durchwegs guten Nachfrage, berichtet die Rinderbörse. Falls es Mitte Mai Öffnungsschritte in der Gastronomie gibt, könnte das durchaus positive Impulse zur Preisstabilisierung bringen. Bei Redaktionsschluss konnte noch keine Preiseinigung mit allen Schlachthöfen erzielt werden. Bei Schlachtkühen ist das Angebot relativ stabil. Der Nachfragemarkt wird nach wie vor von Lieferungen in die Schweiz beherrscht. Die Exporte nach Spanien gestalten sich etwas freundlicher, während die Situation bei den Lieferungen nach Frankreich (Kuh-Pistolen) weiterhin angespannt ist. Die Notierungen sind stabil. Bei Schlachtkälbern hat das Angebot im Verhältnis zur Nachfrage etwas zugenommen, die Preise geben leicht nach.

Die Österreichische Rinderbörse rechnet diese Woche bei der Vermarktung von Kalbinnen der Handelsklasse R2/3 mit einem stabilen Preis von 2,90 Euro je kg Schlachtgewicht. Für Schlachtkühe werden weiterhin 2,34 Euro gezahlt. Der Erlös für Schlachtkälber sinkt auf 5,65 Euro, die Jungstier-Notierung ist ausgesetzt. Die angegebenen Basispreise sind Bauernauszahlungspreise ohne Berücksichtigung von Qualitäts- und Mengenzuschlägen. (Schluss)