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12.10.2017

EU: Fünf weitere EU-Staaten dürfen Vorauszahlungen der Förderungen erhöhen

Unterstützung bei der Bewältigung klimabedingter Erschwernisse

Brüssel, 12. Oktober 2017 (aiz.info). - Die Europäische Kommission erlaubt fünf weiteren EU-Mitgliedstaaten die Vorauszahlungen der Förderungen an die Landwirte zu erhöhen, nachdem diese von widrigen Wetterverhältnissen im ersten Halbjahr 2017 stark betroffen waren. Insgesamt 15 Mitgliedstaaten dürfen somit die Vorauszahlung auf 70% für Direktzahlungen und 85% für Zahlungen für die Ländliche Entwicklung erhöhen. Die Entscheidung für die ersten zehn Länder (Belgien, Tschechische Republik, Spanien, Italien, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen, Portugal und Finnland) erfolgte Anfang September 2017. Die fünf weiteren Mitgliedstaaten (Rumänien, Kroatien, Irland, Griechenland und das Vereinigte Königreich) reichten erst die Genehmigung ein, als die Entscheidung über die erste Reihe von Anträgen bereits bearbeitet wurde. Um eine Verzögerung des Prozesses für alle betroffenen Länder zu vermeiden, beschloss die EU-Kommission, die beiden Arten von Anträgen getrennt zu behandeln.

Die Vereinbarung umfasst Direktzahlungen und bestimmte Zahlungen für die Ländliche Entwicklung für Landwirte, die in der Regel von den Mitgliedstaaten vom 1. Dezember und bis zum 30. Juni des Folgejahres zugeteilt werden. Die Mitgliedstaaten können sich dafür entscheiden, ab dem 16. Oktober jedes Jahres Vorauszahlungen zu leisten, und zwar unter normalen Erwerbsverhältnissen maximal 50% des Gesamtbetrags für Direktzahlungen und 75% für Zahlungen für die Entwicklung des ländlichen Raums. (Schluss)

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