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15.03.2019

EU: Belebung am Fleischmarkt weckt Interesse an Schlachtschweinen

Österreich: Mastschweine-Notierung steigt um 3 Cent

Wien, 15. März 2019 (aiz.info). - Nachdem am europäischen Schweinemarkt seit Wochen das Preisgefüge auf einem tiefen Niveau stabil verharrte, scheint nun Bewegung in die Szene zu kommen. Einerseits führt das seit Wochen schwächere Lebendangebot allmählich zur Entspannung am Fleischmarkt, andererseits werden Anfragen aus Asien immer konkreter. Nicht nur aus dem von der Schweinepest gebeutelten China, sondern auch aus Korea und Japan häufen sich Bestellungen. Vor diesem Hintergrund konnten die Erzeugerorganisationen im deutschen Preisbildungsmodell ein Plus von 3 Cent verbuchen. Mit gleichlautender Argumentation legt in Frankreich die Notierung um 5 Cent zu, allerdings ausgehend von einem tieferen Niveau.

In Österreich zeigt sich der Lebendmarkt blitzblank geräumt, berichtet Johann Schlederer von der Schweinebörse. Zum einen ist diese Aufgeräumtheit dem knappen Lebendangebot geschuldet, zum anderen überschlagen sich aktuell die Schleuderpreis-Aktionen in den Supermärkten, was wiederum zu einer Belebung beim Frischfleischabsatz führt. Darüber hinaus kommentieren die international tätigen Schlacht- und Zerlegebetriebe die Entwicklung bei Exportgeschäften nach Asien ebenfalls positiv. Infolge der insgesamt freundlicheren Stimmung und eines abermals unterdurchschnittlichen Angebots konnte auch an der heimischen Börse ein Plus von 3 Cent verzeichnet werden. Die Mastschweine-Notierung erhöht sich somit auf 1,42 Euro (Berechnungsbasis:1,32 Euro) je kg Schlachtgewicht. (Schluss)

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