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13.04.2018

EU-Agrarministerrat holt erste Reaktionen zu unfairen Handelspraktiken ein

Vermeidung von Abfällen in der Lebensmittelkette ist zweites Tagungsthema

Brüssel, 13. April 2018 (aiz.info). - Zwei Aussprachen stehen auf der Tagesordnung des EU-Agrarrates am kommenden Montag in Luxemburg. Am Vormittag debattieren die Minister über den Vorschlag der EU-Kommission zur Bekämpfung unfairer Handelspraktiken. Am Nachmittag wird über die Vermeidung von Abfällen in der Lebensmittelkette diskutiert.

Der diese Woche präsentierte Vorschlag der EU-Kommission gegen unfaire Handelspraktiken wird aller Voraussicht nach wohlwollend von den EU-Mitgliedstaaten aufgenommen. Schon unter slowakischer EU-Ratspräsidentschaft hatten die Minister Ende 2016 mehrheitlich europaweite Mindeststandards gefordert. Auch in Bezug auf die Vermeidung von Lebensmittelverlusten sind sich die EU-Mitgliedstaaten einig. Im Juni 2016 hatten sie Ratsschlussfolgerungen gegen die hohen Verluste verabschiedet. Jetzt werden die Minister gefragt, ob die damaligen Vorschläge auf gutem Weg oder ob Nachbesserungen erforderlich sind. In den Ratsschlussfolgerungen werden unerträgliche Verluste von bis zu einem Drittel in der Lebensmittelkette festgehalten, vor allem in den Privathaushalten und im Handel. Unter dem Tagesordnungspunkt "Sonstiges" wird Polen von einer Konferenz zur Afrikanischen Schweinepest in Warschau berichten. (Schluss) mö

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