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11.08.2022

Bundesforste errichten vier neue Windenergieanlagen auf rund 1.600 m Seehöhe

Alpiner Windpark wird erweitert - Produktion von grünem Strom soll um mehr als 40% steigen

Purkersdorf, 11. August 2022 (aiz.info). - Die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) starten dieser Tage mit den Bauarbeiten zur Erweiterung des alpinen Windparks auf der Pretulalpe (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag). Die bereits bestehenden 14 Windenergieanlangen (Pretul I) werden bis Ende 2023 um insgesamt vier weitere Windenergieanlagen (Pretul II) auf dem Schwarzriegel ergänzt, teilt das Unternehmen mit. "Gerade in Zeiten wie diesen setzen wir uns als Naturunternehmen für einen nachhaltigen und ökologisch verträglichen Ausbau der erneuerbaren Energiegewinnung auf unseren Flächen ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in unserem Land", betont Bundesforste-Vorstand Georg Schöppl. 

Eine Erweiterung des ÖBf-Windparks auf der Pretul sei dabei naheliegend gewesen. Aufgrund der sehr guten Windverhältnisse lieferten die bestehenden Anlagen in den ersten Betriebsjahren nach eigenen Angaben meist Produktionsergebnisse über Plan. Darüber hinaus ermöglichten die fortschreitenden technologischen Entwicklungen nun auch an alpinen Starkwindstandorten eine Steigerung der Stromproduktion mit deutlich weniger Windenergieanlagen. "Mehr als 20 Mio. Euro werden wir bis Ende 2023 in den Ausbau unseres Windparks investieren und damit die Produktion von grünem Strom im Vollbetrieb um mehr als 40% auf rund 132 Mio. kWh pro Jahr steigern", so Schöppl.

Größter alpiner Windpark spart rund 111.000 t CO2 pro Jahr

Der Windpark Pretul I ist der erste Windpark der Bundesforste und ging bereits 2017 ans Netz. Rund 93 Mio. kWh grünen Strom erzeugt er seither durchschnittlich pro Jahr. Weitere rund 39 Mio. kWh sollen die vier neuen Anlagen Ende 2023 zusätzlich pro Jahr ins Stromnetz einspeisen. "Damit betreiben die Bundesforste im Vollausbau den größten alpinen Windpark im Alpenraum", so Schöppl. Über 33.000 Haushalte - das sind mehr als in der Stadt Villach - sollen ab Ende 2023 kontinuierlich mit grünem Strom versorgt werden. Die CO2-Einsparung gegenüber der Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen beträgt rund 111.000 t pro Jahr, so die ÖBf. (Schluss)
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