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07.12.2018

BRD: Agrarrohstoff-Index im November unverändert

Preise für Schlachtrinder und Mais unter Druck

Bonn, 7. Dezember 2018 (aiz.info). - Der Index für die wichtigsten in Deutschland erzeugten Agrarrohstoffe lag im November 2018 in etwa auf dem Niveau des Vormonats. Deutliche Korrekturen nach unten gab es bei den Preisen für Schlachtrinder. Auch die Maispreise standen zuletzt unter Druck. Die Märkte für Schlachtschweine und Raps präsentierten sich hingegen stabil, und bei den Erzeugerpreisen für Rohmilch überwogen steigende Tendenzen. Der Getreidemarkt befindet sich bereits auf der Zielgeraden zum Jahresende. Nur Kleinstmengen und Spezialpartien wechseln noch die Hände. Zu Größerem sind Käufer aufgrund guter Deckung und Verkäufer wegen sinkender Gebote nicht bereit. Beide Seiten stehen einander antriebslos gegenüber. Weizenexporteure hoffen, dass die steigenden Getreidepreise in Russland die Chancen für EU-Ware ab dem Frühjahr 2019 verbessern. Die deutschen Maispreise stehen unter Druck. Der Rapsmarkt hat sich hingegen nach kurzer Belebung wieder beruhigt, teilt die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) in Bonn mit.

Ab Juni 2018 ging es mit den Milcherzeugerpreisen in der BRD wieder aufwärts. Der Anstieg verlief dabei jedoch langsamer als im Vorjahr, da die Preisniveaus an den Produktmärkten zumeist unter der Linie von 2017 lagen und die Molkereien somit nur geringere Verwertungen realisieren konnten. Im vierten Quartal dürfte sich der Anstieg durch die zuletzt erfolgten Preisrücknahmen bei Butter und Käse wieder spürbar verlangsamen, so die AMI-Experten.

Nach einem aus Erzeugersicht schwierigen Oktober hat sich der Markt für Schlachtschweine zuletzt ausgeglichen präsentiert. In der zweiten Dezemberhälfte dürfte der Wegfall mehrerer Schlachttage allerdings wieder für Druck sorgen. Das Angebot an Schlachtrindern war zuletzt sehr umfangreich, gerade bei Kühen wurde die Nachfrage weit übertroffen. Ein starker Preisrückgang war die Folge. (Schluss)

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