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21.04.2017

Ananaskirsche "freche Fritzi" ist Gemüse des Jahres 2017

Frühreifes Früchtchen wird ins Gemüsebeet gepflanzt

Wien, 21. April 2017 (aiz.info). - Mit der frechen Fritzi - einer Ananaskirsche - haben die österreichischen Gärtner ein ausgefallenes Gemüse (oder ist es doch Obst?) zum "Gemüse des Jahres" gekürt. Die Physalis pruinosa ist eine Verwandte der Andenbeere. Sie reift jedoch deutlich früher! Kirschgroße, sehr süße Früchte verbergen sich in den pergamentartigen Hüllblättern, die ab Juni reif sind und zu Boden fallen, wo sie gleich genascht werden können.

Nach den letzten Spätfrösten können die Pflanzen ins Freie gesetzt werden. Für einen hohen Fruchtertrag ist Sonne oder sehr heller Halbschatten nötig. Die freche Fritzi wird etwa 60 cm hoch und fast einen Meter breit. Daher fühlt sie sich in großen Töpfen, Ampeln, Kübeln oder Trögen am wohlsten. Für die Pflanzung empfiehlt sich die Biogemüseerde der heimischen Gärtner. Regelmäßiges aber sparsames gießen ist wichtig, für gute Erträge sollte ein- bis zweimal pro Woche gedüngt werden.

"Wenn man die freche Fritzi ins Beet gepflanzt hat, empfehle ich den Boden mit Mulchvlies oder Folie abzudecken, um die reifen Früchte vor Verschmutzung zu schützen. Dann steht einem reichen Fruchtgenuss nichts mehr im Weg", empfiehlt Gärtnermeister Albert Trinkl, Präsident des Bundesverbandes der Österreichischen Gärtner.

Ab Mitte April sind die Gemüsepflanzen in heimischen Gärtnereien erhältlich. Alle Betriebe, die sie führen, findet man auf www.gartenbau.or.at. (Schluss)

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