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22.08.2019

AMA informiert über Aufzeichnungsverpflichtungen im ÖPUL

Förderrelevante allgemeine und maßnahmenspezifische Dokumentationsrichtlinien beachten

Wien, 22. August 2019 (aiz.info). - Die Aufzeichnungsverpflichtungen sind in der Sonderrichtlinie ÖPUL 2015 geregelt. Dokumentationen werden bei Vor-Ort-Kontrollen auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit geprüft. Sie zu führen - je nach ÖPUL-Maßnahme täglich aktualisiert -, ist eine wichtige Voraussetzung, um die Prämien in voller Höhe zu erhalten. Ebenso besteht die Pflicht, je nach Betriebsart und Betriebsgröße Dokumentationen im Rahmen von Cross Compliance zu führen.

Aufzeichnungsverpflichtungen gemäß den ÖPUL-Mindestanforderungen

Im ÖPUL sind für die Ausbringung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln Aufzeichnungen vorgeschrieben. Diese Mindestanforderungen sind nahezu bei sämtlichen flächenbezogenen ÖPUL-Maßnahmen zu erfüllen, bei denen Dünge- und Pflanzenschutzmittel zum Einsatz gelangen. Im Bereich der Mindestanforderungen für die Ausbringung von Düngemitteln sind beispielsweise die betriebs- beziehungsweise kulturartenbezogenen Aufzeichnungen über die Stickstoffdüngung laut dem Aktionsprogramm Nitrat zu erstellen (Stickstoff-Bilanz). Weiters müssen zusätzliche Phosphordünger aus Handelsdünger über 100 kg/ha P2O5 dokumentiert und begründet werden. Relevante Aufzeichnungsanforderungen gemäß den ÖPUL-Mindestanforderungen sind unter anderem im Maßnahmenerläuterungsblatt "Allgemeine Teilnahmebedingungen", welches unter www.ama.at/Fachliche-Informationen/Oepul/Formulare-Merkblaetter einsehbar ist, beschrieben.

Maßnahmenspezifische Aufzeichnungen

Die detaillierten Anforderungen zu den Aufzeichnungsverpflichtungen bei einzelnen ÖPUL-Maßnahmen können den jeweiligen ÖPUL-Maßnahmenerläuterungsblättern unter www.ama.at/Fachliche-Informationen/Oepul/Formulare-Merkblaetter beziehungsweise betriebsbezogen unter www.eama.at entnommen werden.

Für die erforderlichen Aufzeichnungen gibt es keine Formvorschriften. Aufzeichnungsvorlagen für einzelne ÖPUL-Maßnahmen stehen unter anderem online unter www.ama.at/Fachliche-Informationen/Oepul/Formulare-Merkblaetter sowie betriebsbezogen unter www.eama.at zur Verfügung. Auch andere Aufzeichnungen werden anerkannt, sofern diese die notwendigen Angaben enthalten. Die erforderlichen Aufzeichnungen können etwa auch über EDV-Aufzeichnungsprogramme durchgeführt und am Betrieb ausgedruckt werden.

Aufbewahrungspflichten von ÖPUL-Unterlagen

Laut der Sonderrichtlinie ÖPUL 2015 sind generell sämtliche Unterlagen, welche die Förderung betreffen, sicher und überprüfbar am Betrieb aufzubewahren. Bei elektronisch geführten Aufzeichnungen wird empfohlen, diese in regelmäßigen Abständen auszudrucken. Die Aufbewahrungspflicht gilt für sämtliche im ÖPUL erforderlichen Aufzeichnungen, aber auch für Rechnungen und andere Belege des Betriebes. Diese beträgt zehn Jahre gerechnet ab Ende des Förderungsjahres, jedoch mindestens bis 31. Dezember 2026. (Schluss)

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